Grob gerechnet hätten Sie dann 87,8 Rentenpunkte erworben, wenn man die derzeit maximal möglichen 1,9521 Rentenpunkte pro Jahr ansetzt. Das ergäbe angesichts des Rentenwerts ab 1. Juli 2026 eine monatliche Bruttohöchstrente von 3.733,26 Euro (87,8 x 42,52 Euro).
Diese Beträge entsprechen jedoch nicht der Realität, da sich die Höhe der maximal möglichen Rentenpunkte pro Jahr im Laufe der Zeit ändert. So lagen die höchstmöglichen Entgeltpunkte pro Jahr im Zeitraum bis 2002 nur in einer Spanne von 1,5 bis 1,9.
Laut Zahlen der Deutschen Rentenversicherung betrug die sogenannte Standardrente bundesweit zuletzt 1.835,55 Euro brutto (45 x Rentenwert für 2025 von 40,79 Euro). Bei der Standardrente wird angenommen, dass der Rentner 45 Jahre lang Beiträge für ein Durchschnittsentgelt gezahlt hat. Mit dem Rentenwert für 2026 von 42,52 Euro liegt die Standardrente bei 1.913,40 Euro. Von diesen Beträgen gehen noch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie eventuell Steuern ab.
Laut dem Rentenversicherungsbericht 2025 kamen männliche Rentner am 31. Dezember 2024 auf durchschnittlich 1,0209 Rentenpunkte pro Jahr, Frauen auf 0,7617.
Multipliziert mit der entsprechenden durchschnittlichen Zahl an Beitragsjahren ergeben sich daraus folgende Gesamtrentenpunkte:
Wer 60 Rentenpunkte sammelt, kann mit dem Rentenwert bis 30. Juni 2026 ungefähr mit einer Rente von 2.447 Euro brutto im Monat rechnen. Ab dem 1. Juli 2026 mit einer Bruttorente von 2.551 Euro. Das ist mit den oben genannten durchschnittlichen Beitragsjahren gar nicht so leicht zu schaffen.
Insofern können 60 Rentenpunkte durchaus als vergleichsweise viel gelten. Lesen Sie hier, wie viel Geld Sie verdienen müssten, um 60 Rentenpunkte zu erreichen.
