
Laubfegen als Strafe
Max Kruse: „Ich wurde zu Sozialstunden verdonnert“
26.11.2025 – 14:44 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein illegal frisiertes Mofa bringt Max Kruse in jungen Jahren in Schwierigkeiten. Kurz darauf fand er sich in einem Kindergarten wieder.
Lange, bevor Max Kruse die Bundesliga auf Trab hielt, lieferte er sich in seiner Jugendzeit ein Rennen mit der Polizei – das hatte Folgen. In seinem Podcast „Flatterball“, den er gemeinsam mit dem ehemaligen Profi Martin Harnik moderiert, berichtete der 37-Jährige: „Ich wurde zu Sozialstunden verdonnert, die ich dann in einem Kindergarten verrichten musste, indem ich Laub fegte. Das war unglaublich.“
Was war passiert? Kruse erinnerte sich daran, wie er im Alter von etwa 15 oder 16 Jahren in Hamburg eine „Speedfight 2“ fuhr – ein Roller, der mit einem Mofa-Führerschein ursprünglich nur mit einer maximalen Geschwindigkeit von 30 km/h zugelassen war. Doch Kruse hatte diesen umgebaut: „Meine fuhr 80 km/h oder so“, erklärte er.
Mit einem Freund, der auch einen Roller besaß, beschloss Kruse, sich von der Schule aus dem Staub zu machen. „Wir wurden dann von einem Polizeiauto verfolgt. Wie man das als vermeintlich kriminelle Bande so macht, haben wir uns aufgeteilt und jeweils gehofft, dass er einem nicht folgt“, so Kruse weiter. Vergeblich: Die Beamten verfolgten das auffällige Fahrzeug des heute 37-Jährigen. „Dann wurde ich angehalten und dann kam mein Roller auf den Prüfstand und hatte so 80 km/h angezeigt.“
Seine Sozialstunden im Kindergarten leistete Kruse ab und erinnerte sich nun zurück: „Laubfegen ist jetzt nicht unbedingt hart, aber es war einfach nervig.“










