„Das Tor geht an ihn“
Bundesliga-Spieler emotional nach Tor – das ist der Grund
25.04.2026 – 10:48 UhrLesedauer: 1 Min.
Weil Kapitän David Raum ausfiel, rückte Max Finkgräfe in die Leipziger Elf. Und der Linksverteidiger traf direkt ins gegnerische Tor. Ein emotionaler Moment für ihn.
Max Finkgräfe streckte den Zeigefinger in den Himmel und war nach seinem Premierentor für RB Leipzig emotional fix und fertig. „Davon habe ich geträumt. Ich treffe den Ball super und freue mich natürlich sehr. Das Tor geht an meinen Opa. Er ist vor Kurzem verstorben. Ich hoffe, er freut sich“, sagte der 22 Jahre alte Außenverteidiger nach dem 3:1 gegen Union Berlin.
Vor 47.800 Zuschauern in der ausverkauften Red Bull Arena hatte er die Leipziger in der 22. Minute mit einem Distanzschuss in Führung gebracht, nachdem Union-Torhüter Frederik Rönnow den Ball von Yan Diomandé nur zur Mitte abwehren konnte. So köpfte Leopold Querfeld den Ball direkt vor die Füße von Finkgräfe, der nach dem Tipp seines Opas – „einfach mal draufschießen“ – sehenswert traf.
Nach dem Gruß in den Himmel vergrub er sein Gesicht ungläubig in den Händen, während seine Mitspieler hinter ihm ebenso emotional angefasst bei ihm waren.
Nachdem sich Kapitän David Raum verletzt hatte, durfte Finkgräfe wie zuletzt beim 3:1 in Frankfurt von Beginn an ran. Das gab ihm schon Rückenwind.
„Persönlich habe ich mich extrem weiterentwickelt – sowohl menschlich als auch fußballerisch. Das war mein Ziel. In der nächsten Saison versuche ich, den nächsten Schritt zu gehen“, sagte der im vergangenen Sommer vom 1. FC Köln gekommene Linksverteidiger.
