„Sache für uns erledigt“

Nach Platzverweis: Eberl erklärt Olise-Affäre für beendet

16.10.2026 – 12:06 UhrLesedauer: 2 Min.

Michael Olise (r): Der Flügelspieler musste gegen Stavanger vorzeitig in die Kabine. (Quelle: Peter Kneffel/dpa/dpa-bilder)

Bayern-Sportvorstand Max Eberl beendet die interne Aufarbeitung nach der Gelb-Roten-Karte für Michael Olise. Zuvor hatte er selbst über eine mögliche Sanktion gesprochen.

Nach Diskussionen um Michael Olises Platzverweis in der Champions League hat Bayerns Sportvorstand Max Eberl die interne Aufarbeitung abgehakt. „Wir haben es intern besprochen und abgeschlossen. Damit ist die Sache für uns erledigt“, so Eberl. Ob der Franzose für seine Kurzschlussreaktion eine Geldstrafe zahlen musste, verriet der 53-Jährige nicht.

Olise hatte am Dienstag beim Stand von 3:2 für Bayern dem ehemaligen Fürther Zlatko Tripić den Ball gegen den Kopf geworfen. Der Schiedsrichter zückte für die Aktion die zweite Gelbe Karte. Das Spiel gegen Viking Stavanger endete 3:3, nachdem die Münchner einen 0:2-Rückstand aufgeholt hatten. Wegen der Sperre fehlt Olise im Champions-League-Kracher gegen den FC Arsenal.

  • Nächste Pleite: DFB-Torwart schlägt Alarm
  • Trainer attackierte Ex-Bayern-Star: Wiedersehen von Bundesliga-Streithähnen

Trainer Vincent Kompany kommentierte den Vorfall danach mit deutlichen Worten. „Die Rote Karte ist überblöd“, sagte der Belgier. Eberl hatte zuvor angekündigt, eine mögliche Geldstrafe „in Ruhe“ besprechen zu wollen. Vor dem Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen RB Leipzig (18.30 Uhr im Liveticker bei t-online) erklärte er das Thema nun für abgeschlossen.

Matthäus über Strafen: „Das ist Kindergarten“

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht die Sache derweil gelassen. Im Gespräch mit RTL/Sky Sport sagte er über Olise: „Man muss es ihm gar nicht verzeihen und man sollte ihn jetzt nicht doppelt und dreifach bestrafen. Er weiß selber, was er falsch gemacht hat. Er muss einfach daraus lernen.“

Und weiter: „Geldstrafen hin oder her – das ist Kindergarten. Er hat sich selbst damit bestraft, dass er gegen den FC Arsenal in der Champions League nicht spielen kann. Ich glaube, dass er daraus lernen wird.“

Share.
Die mobile Version verlassen