Gehaltspoker
Bayern-Boss bestätigt: Verhandlungen mit Spieler gestoppt
09.03.2026 – 19:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Erst kürzlich verlängerte Dayot Upamecano seinen Vertrag beim FC Bayern. Bei einem anderen Star wird es zunächst zu keiner Einigung kommen.
Die Vertragsverhandlungen zwischen dem FC Bayern München und Spieler Konrad Laimer sind vorerst gestoppt. Das bestätigte Sportvorstand Max Eberl am Montag. Der Vertrag von Laimer läuft noch bis Sommer 2027. „Wir würden gerne mit Konni verlängern“, sagte Eberl am Münchner Flughafen vor dem Abflug zum Champions-League-Spiel gegen Atalanta Bergamo. „Gespräche gab es. Momentan ruhen die“, erklärte Eberl weiter.
Laimer hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Spieler für den deutschen Rekordmeister entwickelt. Er wird sowohl im defensiven Mittelfeld als auch als Außenverteidiger eingesetzt.
Nach Angaben der „Bild“-Zeitung soll Laimer aktuell ein Grundgehalt von rund neun Millionen Euro pro Jahr verdienen. Dem Bericht zufolge soll sein Management für eine Vertragsverlängerung über 15 Millionen Euro Jahresgehalt fordern. Der FC Bayern sei aufgrund seiner hohen Kaderkosten dazu aber nicht bereit.
Eberl betonte mit Blick auf die gestoppten Verhandlungen: „Das ist auch nicht schlimm. Es ist ohne Groll und ohne Böses. Man hat Vorstellungen, wir haben Vorstellungen, die müssen zusammenpassen in irgendeiner Art und Weise. Momentan tun sie das nicht, aber das ist nicht schlimm.“ Laut „Bild“ muss die Laimer-Seite ihre Ansprüche jedoch herunterschrauben, damit es zu einer Verlängerung kommt.
Zuletzt hatte der FC Bayern einen ähnlich langen Vertragspoker mit Innenverteidiger Dayot Upamecano hinter sich gebracht. Der Franzose verlängerte seinen Vertrag bis 2030 und bekam dafür kolportierte 20 Millionen Euro Jahresgehalt, ein Handgeld von 20 Millionen Euro und eine Ausstiegsklausel für 2027 über 65 Millionen Euro.
