Massiver Stromausfall im Süden – Verdacht auf Brandstiftung

Verdacht auf Brandstiftung

Massiver Stromausfall im Süden: 50.000 Haushalte betroffen


Aktualisiert am 03.01.2026 – 10:02 UhrLesedauer: 2 Min.

In zehntausenden Haushalten im Berliner Südwesten bleibt es am Samstag dunkel: Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung. (Quelle: Michael Ukas/dpa)

In großen Teilen Berlins müssen zahlreiche Haushalte am Samstag ohne Strom auskommen. Die Reparatur soll mehrere Stunden andauern. Die Polizei ist vor Ort.

Licht aus im Süden Berlins: Wegen eines Stromausfalls müssen zehntausende Haushalte in dem Stadtteil mit Einschränkungen rechnen. Nach Angaben vom Berliner Stromnetz sind seit Samstagmorgen zahlreiche Straßen betroffen. Die Dauer der Reparatur ist noch offen. Zuvor hieß es, der Strom werde gegen 18.30 Uhr wieder fließen.

Davon betroffen sind laut der Störungskarte unter anderem der Lichterfelder Ring, der Silzer Weg, die Celsiusstraße sowie der Ostpreußendamm. Eine Übersicht der betroffenen Straßen gibt es hier. Ebenfalls von dem Ausfall betroffen sind Bereiche am Nikolassee und Wannsee sowie weitere Teile in Steglitz und Zehlendorf.

Laut dem Stromnetz Berlin sind rund 50.000 Haushalte davon betroffen. Zudem haben auch rund 2.000 Gewerbekunden keinen Strom.

Grund für den Stromausfall ist laut dem Stromnetz Berlin ein Brand auf einer Kabelbrücke in Lichterfelde. Nach Angaben des rbb brannte eine Verteilerstation. Laut Stromnetz Berlin wurden dabei mehrere Kabel beschädigt. Das Feuer sei bereits gelöscht.

Nach Angaben der Polizei rief ein Zeuge die Polizei gegen 6.45 Uhr. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung aufgenommen.

Die Polizei teilte auf der Plattform X mit, durch den Stromausfall könnten auch Mobilfunk- und Festnetzverbindungen eingeschränkt sein. Beamte seien vor Ort, um Anwohner zu beraten. Laut Polizei sind insgesamt 160 Beamte in den betroffenen Gebieten im Einsatz. In dringenden Notfällen rät die Polizei dazu, den Notruf zu wählen.

Falls das nicht möglich ist, sollen Betroffene direkt zur nächsten Wache gehen. Zudem sollen Betroffene aufmerksam sein und gegebenenfalls Nachbarn helfen.

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