Massive Winterfront – Bis zu 25 Zentimeter Neuschnee

Wintereinbruch im Norden

Bis zu 25 Zentimeter: Massive Schneefront erreicht Hamburg

Aktualisiert am 25.01.2026 – 10:07 UhrLesedauer: 2 Min.

Eis und Schnee im Hamburger Hafen: Zum Wochenstart wird in der Hansestadt weiter Schnee erwartet. (Quelle: Bodo Marks/dpa/dpa-bilder)

Massive Schneefälle in Hamburg und Umgebung: Der Wetterdienst warnt. Autofahrer müssen mit erheblicher Glättegefahr rechnen.

Weiße Schneedecken in Hamburg: Am Samstagabend hat es in der Hansestadt erneut geschneit. Auch im Umland habe es Schnee gegeben, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Bis nach Bad Oldesloe seien weiße Flecken gemeldet worden.

Bis zum späten Vormittag ist nach DWD-Angaben noch mit Glätte durch überfrierende Nässe, Schneematsch oder in der Nacht gefallenen Schnee zu rechnen. Die Lagezentren der Polizei hatten wegen der Glätte am Sonntag keine Besonderheiten mitgeteilt.

Laut der Vorhersage wird es bis Montagabend in Ostholstein, Lauenburg und Hamburg Schneemengen zwischen 10 und 20 Zentimeter geben. Örtlich können auch bis zu 25 Zentimeter fallen. Nach Nordwesten hin nimmt die Schneemenge den Meteorologen zufolge ab. In Nordfriesland werden überwiegend Mengen um 2 Zentimeter erwartet.

Die Temperaturen liegen um den Gefrierpunkt. Wegen des Winds könnten sich die Temperaturen deutlich kälter anfühlen, als sie tatsächlich seien, sagte der Meteorologe. Auch zur Wochenmitte rechnet der DWD mit Schnee. „Bis dahin bleibt der Winter tonangebend: kompromisslos, kalt und eindringlich“, heißt es in einer Mitteilung des Wetterdienstes. Anschließend sollen die Temperaturen wieder anziehen.

Das Winterwetter bringt ein ungewöhnliches Naturschauspiel hervor: Die Eisberge auf der Elbe bei Geesthacht ziehen viele Neugierige an. Seit Tagen arbeitet die Eisbrecherflotte aus Geesthacht gegen eine Eisbarriere am Stauwehr. Sie zerlegt die dicke Eisschicht auf der Elbe in kleinere Schollen. Diese bleiben bei Niedrigwasser am Elbufer liegen und türmen sich zu Eisbergen auf.

Polizei und Stadtverwaltung appellieren an die Besucher, die Wasserstände im Blick zu haben. Der Wasserstand der Elbe unterliegt westlich von Wehr und Schleuse den Gezeiten. Viele unterschätzten, wie schnell der Pegelstand steige und wie man dann vom „Festland“ abgeschnitten werden könne. Die Stadtverwaltung warnt zudem davor, die Eisschollen zu betreten.

Aktie.
Die mobile Version verlassen