Massenunfall in NRW – Frau kämpft um ihr Leben

A57 vorübergehend gesperrt

Massenunfall auf Autobahn – Frau kämpft um ihr Leben


Aktualisiert am 14.01.2026 – 08:53 UhrLesedauer: 1 Min.

Polizeifahrzeug auf der Autobahn (Symbolbild): Die A57 war stundenlang gesperrt. (Quelle: David Young)

Ein Auto rammt ein anderes, dann geht die Kettenreaktion los. Am Ende sind sechs Wagen in den Unfall verwickelt – und eine 46-Jährige schwebt in Lebensgefahr.

Nach einem Massenunfall auf der A57 in Nordrhein-Westfalen sind drei Menschen verletzt worden. Eine 46 Jahre alte Frau wurde so schwer verletzt, dass sie nach Angaben der Polizei in Lebensgefahr schwebt.

Der Unfall ereignete sich am Dienstagabend gegen 20 Uhr in Höhe der Raststätte Nievenheim bei Dormagen im Rhein-Kreis Neuss. Zunächst waren nur zwei Autos beteiligt, laut WDR fuhr das eine auf das andere auf.

Anschließend fuhr ein dritter Wagen in die Unfallstelle und kollidierte daraufhin dem WDR zufolge mit zwei weiteren Autos. Auf der Gegenfahrbahn wurde zudem ein Auto durch Trümmerteile beschädigt, sodass am Ende sechs Wagen in den Unfall verwickelt waren. Außer der 46-Jährigen, die jetzt im Krankenhaus um ihr Leben kämpft, wurde ein 53-Jähriger schwer und ein 35-Jähriger leicht verletzt.

Die Polizei musste die A57 wegen der Trümmerteile zeitweise in beiden Richtungen sperren. Die Strecke in Richtung Krefeld blieb über Stunden komplett gesperrt, der Verkehr wurde über Dormagen umgeleitet. Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei kam, um Spuren zu sichern und so später Rückschlüsse auf die Unfallursache ziehen zu können.

Erst am Mittwochmorgen wurde die Autobahnsperrung aufgehoben. Zeitweise staute sich der Verkehr an der Unfallstelle über mehrere Kilometer. Inzwischen hat sich der Verkehrsfluss wieder normalisiert.

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