
Winterchaos im Newsblog
Massenunfälle mit 21 Autos legen wichtige Autobahn lahm
Aktualisiert am 05.02.2026 – 19:27 UhrLesedauer: 5 Min.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt: In weiten Teilen von Deutschland ist es gefährlich glatt. Das hat Folgen. Alle Entwicklungen im Newsblog.
In Berlin forderte das Winterwetter einen Toten. Wie die Polizei mitteilte, ist ein Mann auf dem vereisten Halensee eingebrochen und anschließend im Krankenhaus gestorben.
Wie die Feuerwehr mitteilte, hätten Ersthelfer zunächst versucht, ihn von einem Steg aus zu retten, doch vergeblich. Anschließend sei ein Feuerwehrmann mit einem Schutzanzug ins Wasser gegangen und konnte ihn so aus dem Wasser ziehen. Der Mann wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht, erlag jedoch später seinen schweren Verletzungen. Die Polizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.
In Brandenburg führten Eisregen und Neuschnee zu fatalen Unfällen. Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei mitteilte, sei die Lage besonders schlimm auf der A10 bei Potsdam. „Es ist spiegelglatt und so langsam wird es schwierig, den Überblick über alle Unfälle zu behalten“, so der Sprecher.
Zwischen dem Dreieck Nuthetal und dem Autobahndreieck Potsdam seien insgesamt 21 Fahrzeuge ineinander gefahren, berichtete die „Bild-Zeitung“ unter Berufung auf „NonstopNews“. Feuerwehr und Rettungskräfte seien im Großeinsatz, hieß es weiter. Es habe 13 Verletzte gegeben, vier davon sollen zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden sein. Am Nachmittag sei die Autobahn vollständig gesperrt worden.
Laut dem ADAC ist eine Fahrbahn zwischen dem Dreieck Potsdam und dem Schönefelder Kreuz gegen 19 Uhr immer noch wieder freigegeben. Die Verkehrsexperten warnen: „Fahren sie bitte besonders vorsichtig.“
In knapp 20 Landkreisen und Städten in Ostdeutschland hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) Alarmstufe Rot und damit die zweithöchste Wetter-Warnstufe ausgerufen. Es herrsche bis 21 Uhr „Gefahr für Leib und Leben“ und hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz.
Am Berliner Flughafen BER können die ersten Flugzeuge wieder starten. „Es geht langsam, langsam wieder los“, sagte eine Sprecherin. Die erste Maschine startete demnach am späten Vormittag mit großer Verspätung. Aufgrund schnell gefrierenden Regens war am Morgen zunächst eine Enteisung der Flugzeuge nicht möglich, weswegen keine Maschinen vom Hauptstadtflughafen abheben konnten.