„Hundeprofi“ von Vox

Martin Rütter will das Rheinland verlassen


Aktualisiert am 28.10.2026 – 10:10 UhrLesedauer: 2 Min.

Hundetrainer Martin Rütter (Archivfoto): Er will weg aus dem Rheinland. (Quelle: STAR-MEDIA/imago)

Zeit für einen neuen Lebensabschnitt: „Hundeprofi“ Martin Rütter will das Kölner Umland verlassen. Nun will er sich im Süden Deutschlands niederlassen.

Mehr als 30 Jahre lebte er im Rheinland, jetzt will er an die Isar: Der bekannte Hundetrainer Martin Rütter möchte das Rheinland verlassen. Seinen Hof in der Nähe von Köln werde er verkaufen, sagte der TV-Star (“Der Hundeprofi”, Vox) der „Abendzeitung“ in dieser Woche.

„Was soll ich allein auf einem alten Hof mit Hunderten Quadratmetern Wohnfläche, wenn ich ohnehin nie da bin?“, meinte Rütter zu der Münchner Zeitung. Für ihn sei klar gewesen, dass mit dem Auszug des letzten Kindes dieses Kapitel abgeschlossen sei.

Bislang lebte Rütter auf einem Reiterhof in Pulheim bei Köln, auf einem vier Hektar großen Grundstück. Nach eigenen Angaben begann für ihn mit dem Auszug seiner Kinder „ein neuer Lebensabschnitt“. München sei dafür offenbar der perfekte Start: „Ich habe den Sommer hier verbracht und es geliebt“, sagt er. Besonders die Isar und die Lebensqualität hätten ihn überzeugt.

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Doch der Münchner Wohnungsmarkt scheint noch ein ganz Stück herausfordernder als der Kölner zu sein: „Ich habe es unterschätzt“, so Rütter über seine Suche. Anfang Oktober startete er online einen Wohnungsaufruf. Gesucht wird eine Mietwohnung in der „Innenstadt, Lehel und Umgebung“ mit 100 bis 150 Quadratmetern und einem Balkon.

Martin Rütter (r.) mit FC-Stadionsprecher Michael Trippel (Archivfoto): Der Hundetrainer schätzt vor allem den Zusammenhalt in der Domstadt – und auch die Atmosphäre beim 1. FC Köln. (Quelle: imago)

Stattdessen hätten ihn Makler mit Angeboten überhäuft, die nicht zu seiner Suche passten, etwa ein Haus am Stadtrand zum Kauf oder eine Dachgeschosswohnung mit 36 Quadratmetern. Hinzu kommt ein weiteres Hindernis: Rütter hat derzeit keinen Hund, seine Hündin Emma ist gestorben.

Er wolle aber wieder einen Hund haben und könne deshalb keine Wohnung unterschreiben, in der das nicht möglich sei. „Dadurch sind uns schon ein, zwei Wohnungen flöten gegangen“, sagt er. Die Vermieter hätten Angst vor einer zerstörten Wohnung.

Rütter, dessen Hundeschule seit Jahren in der Nähe des Kölnbergs angesiedelt ist, zog für sein Studium der Sportpublizistik an die Deutsche Sporthochschule Köln – und galt hier eigentlich als verwurzelt. Im Gespräch mit Kölner Lokalzeitungen schwärmte er immer wieder von der kölschen Atmosphäre, Anzeichen für einen anstehenden Umzug gab es nicht. Welche Folgen Rütters anstehender Umzug für seine Hundeschule hat, ist nicht bekannt.

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