„Clowns-Wettbewerb“
Ex-Nationalspieler rechnet mit Ballon d’Or ab
23.10.2026 – 09:54 UhrLesedauer: 1 Min.
Am Montag wird in London der Ballon d’Or vergeben. Für einen früheren deutschen Profi ist die Ehrung schlicht überflüssig – und er findet dafür deutliche Worte.
Markus Babbel hat den Ballon d’Or als „größten Clowns-Wettbewerb der Welt“ bezeichnet. Der frühere Nationalspieler sprach sich beim „ran“ grundsätzlich dafür aus, individuelle Auszeichnungen in Mannschaftssportarten abzuschaffen. Die Vergabe des Ballon d’Or findet am Montag in London statt.
Babbel störte sich vor allem daran, wie Spieler und Vereine auf die Wahl reagieren. Er sagte: „Ich lache mich jedes Mal kaputt, wie dann die Leute oder zum Teil ganze Vereine beleidigt sind, wenn ihre Spieler nicht gewählt werden. Das finde ich lächerlich.“
Den Preis verleiht das französische Fußballmagazin „France Football“ in Zusammenarbeit mit der Uefa. Bei den Männern stimmt je ein Sportjournalist aus den 100 weltbesten Fußballnationen ab, bei den Frauen aus den Top 50.
Jeder Juror wählt zehn Spieler aus einer Vorauswahl von 30 aus und vergibt Punkte je nach Platzierung: von 15 Punkten für den Erstplatzierten bis zu einem Punkt für den Zehntplatzierten.
