Auch auf Flügen ab Nürnberg
Fluggesellschaft ändert ihre Gepäckrichtlinien
04.05.2026 – 20:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Wer ab Nürnberg fliegt, darf jetzt ein bisschen mehr einpacken. Zumindest auf den Flügen dieser Airline.
Die Fluggesellschaft Marabu ändert kurz vor der Hauptsaison ihre Gepäckbestimmungen. Das hat auch Auswirkungen auf zahlreiche Passagiere am Flughafen Nürnberg – denn die Condor-Schwester betreibt am Airport eine Basis und bietet Flüge zu zahlreichen Urlaubszielen an.
Bereits seit 1. Mai 2026 darf das Handgepäck der Passagiere an Bord der Flugzeuge von Marabu etwas größer sein, wie die Airline mitteilte. Passagiere dürfen demnach ab sofort Koffer mit einer Größe von bis zu 55 x 40 x 23 Zentimetern mit in die Kabine nehmen, zuvor waren 55 x 40 x 20 Zentimeter erlaubt.
Von der neuen Regelung profitieren allerdings nicht alle Passagiere: Im günstigsten Tarif, „Economy Zero“, ist nur ein kleiner persönlicher Gegenstand mit Höchstmaßen von 40 x 30 x 15 Zentimeter erlaubt – Handgepäckkoffer sind aufpreispflichtig.
Ab dem 1. Mai 2027 will Marabu laut der Mitteilung die Gepäckbestimmungen weiter lockern. Dann dürfen Passagiere, die in der Economy-Class Aufgabegepäck hinzugebucht haben, einen Koffer mit einem Gewicht von bis zu 23 Kilogramm aufgeben. Aktuell sind noch 20 Kilo erlaubt. In der Business-Class sind ab Mai 2027 sogar zwei Gepäckstücke mit jeweils 32 Kilogramm erlaubt (statt eines mit 30 Kilogramm).
Marabu begründet die Änderungen damit, dass man das Angebot noch stärker auf die Bedürfnisse der Gäste ausrichten wolle. CEO Paul Fabian sagt laut Mitteilung: „Gleichzeitig stärken wir mit der Angleichung an internationale Standards die Wettbewerbsfähigkeit von Marabu Airlines.“
