Wanderer machen Entdeckung
Mann stürzt am 12 Apostelgrat in den Tod
02.06.2026 – 14:03 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Bergwanderer findet herrenlose Ausrüstung an einem Felsgrat. Was folgt, ist eine Suchaktion mit Drohne und Hubschrauber – und ein trauriger Fund.
Ein 58-Jähriger ist in den Allgäuer Alpen tödlich abgestürzt – zwei Tage lang fehlte von ihm jede Spur. Bergwanderer entdeckten am Samstag herrenlose Ausrüstung an einem Felsgrat und alarmierten die Rettungskräfte. Die Bergwacht fand den Mann schließlich rund 100 Höhenmeter unterhalb der Felskante, wie die Polizei mitteilte.
Nach bisherigen Ermittlungsergebnissen war der Mann bereits am Donnerstag beim Abstieg in einem ausgesetzten Felsbereich am 12 Apostelgrat zwischen Pilgerschrofen und Säuling abgestürzt – einem Felsgrat nahe Füssen im Landkreis Ostallgäu.
Alpen-Unglück: Bergwacht startet Suche
Die Bergwacht Füssen startete daraufhin eine Suchaktion, bei der auch eine Drohne zum Einsatz kam. Der Verunglückte wurde schließlich in einer steilen, felsdurchsetzten Rinne entdeckt. Eine Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Den Leichnam bargen anschließend die Alpine Einsatzgruppe der Polizei, ein weiterer Polizeihubschrauber sowie die örtliche Bergwacht gemeinsam.
