
Großeinsatz
Mann kommt mit Weltkriegs-Geschoss im Po ins Krankenhaus
Aktualisiert am 02.02.2026 – 17:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Mit starken Schmerzen im Unterleib betritt ein Mann die Notaufnahme eines Toulouse Krankenhauses. Wenig später muss die Anti-Bombeneinheit ausrücken.
Ein 24-jähriger Mann hat in einem Krankenhaus in Toulouse am vergangenen Wochenende einen Einsatz des Kampfmittelräumdienstes ausgelöst – weil er die Notaufnahme mit einem Artilleriegeschoss im Rektum aufgesucht hat. Wie französische Medien berichten, konnte der Sprengkörper erfolgreich neutralisiert werden.
Laut den Medienberichten hat sich der Mann in der Nacht zum Sonntag mit großen Schmerzen in der Notaufnahme gemeldet. Er soll den Ärzten direkt erklärt haben, dass er sich einen Gegenstand in seinen Po geschoben hatte – darüber, dass es sich um eine Weltkriegsgeschoss handelte, habe er die Ärzte aber im Dunkeln gelassen.
Die Mediziner hätten erst während der OP festgestellt, dass sich in dem Enddarm des Mannes ein knapp 20 Zentimeter langer Sprengkörper mit vier Zentimetern Durchmesser befand: wohl ein Geschoss der Deutschen aus dem Ersten Weltkrieg.
Wie die Zeitung schreibt, alarmierte das Krankenhauspersonal umgehend die Behörden. Es waren Polizisten, Feuerwehrleute und schließlich auch ein Anti-Bomben-Kommando im Einsatz. Schließlich stellte sich das Geschoss als ungefährlich heraus. Wie „France Info“ unter Berufung auf einen Spezialisten schreibt, sei dies aber nicht sofort klar gewesen: Das Geschoss sei offenbar nicht abgefeuert worden.
Wie der Mann an das Geschoss gelangt ist, ist laut Medienberichten noch unklar. Eine Befragung des jungen Mannes werde für die nächsten Tage erwartet.