Opfer wohnte nahe dem Flughafen

Malaria-Toter: Gesundheitsamt äußert dringende Bitte


Aktualisiert am 17.09.2026 – 15:30 UhrLesedauer: 1 Min.

Eine Malaria-Mücke (Symbolbild): In Frankfurt starb ein Patient oder eine Patientin an dem Erreger. (Quelle: IMAGO/imago)

Anfang der Woche werden zwei Malaria-Erkrankte aus Frankfurt gemeldet. In einem Fall endet die Erkrankung jetzt tödlich.

Eine in Frankfurt am Main an Malaria erkrankte Person ist nach Angaben der Stadt gestorben. Die Person hat im Stadtteil Schwanheim gewohnt, der nahe am Flughafen liegt, wie das Gesundheitsamt mitteilte.

Die verstorbene Person gehörte den Angaben zufolge zu zwei Anfang der Woche gemeldeten Fällen. Beide hatten sich mit dem Malariaerreger Plasmodium falciparum infiziert, obwohl sie zuvor kein Malaria-Endemiegebiet bereist und nicht am Flughafen gearbeitet hatten. Sie infizierten sich nach Einschätzung des Gesundheitsamts über eine Mücke, die in einem Flugzeug nach Frankfurt gelangte. Seit Anfang der Woche seien dem Gesundheitsamt keine weiteren Malariafälle gemeldet worden, teilte das Amt weiter mit.

Das Gesundheitsamt bittet in dem Zusammenhang Ärzte, die Patienten mit unklarem Fieber behandeln, „auch dann eine mögliche Malariaerkrankung in Betracht zu ziehen, wenn keine Reise in ein Malaria-Endemiegebiet stattgefunden hat“. Insbesondere gelte das für Menschen, die am Flughafen oder in dessen Umfeld arbeiten, sich dort aufhalten oder in der Nähe wohnen.

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