
Hoffenheim hat in seinen Reihen weitere erfahrene Leistungsträger wie Andrej Kramarić, der in dieser Saison schon auf neun Tore und sechs Vorlagen kommt. Aber auch einige interessante junge Spieler, die sich mit starken Leistungen in den Fokus gespielt haben. Tim Lemperle und Fisnik Asllani, beide erst 23 Jahre alt, gehören zu den Senkrechtstartern der bisherigen Saison.
Lemperle erzielte bereits sechs Tore, Asllani gelangen sogar schon sieben Treffer sowie sechs Vorlagen. Auch der 19 Jahre alte Bazoumana Touré (zwei Tore, sieben Vorlagen) oder Max Moerstedt (vier Tore) haben ihren Anteil am Überraschungserfolg der TSG. Asllani hat mit seinen starken Auftritten bereits das Interesse einiger Topklubs auf sich gezogen, auch der FC Bayern sowie der BVB verfolgen seine Entwicklung genau. Im direkten Duell spielt er jetzt auch in München vor.
Darauf angesprochen, sagte Volz: „Fisnik ist ein toller Typ und ein richtig geiler Kicker. Es macht Spaß, das nicht nur in den Spielen zu sehen, sondern auch im Training.“ Nun gelte es aber „für ihn zunächst einmal, sich komplett im Bundesliga- und internationalen Fußball zu etablieren. Dann wird man sehen“, so Volz weiter. „Unser Fokus liegt darauf, weiterhin mit ‚Fis‘ an seinen Potenzialen zu arbeiten. Da ist schon eine Menge sichtbar, aufgrund seines Alters ist vieles weiterhin entwicklungs- und ausbaufähig.“
Für Hoffenheim ist er schon jetzt zweifellos ein Schlüsselspieler und ein essenzieller Faktor des Höhenflugs. Was sonst noch hinter dem aktuellen Erfolg der Mannschaft steckt? „Erfolg ist in der Regel kein Geheimnis. Man kann jedes unserer Spiele anschauen und Einblicke bekommen“, so Volz. „Unser Spiel spricht die Sprache: Es ist ein sehr fleißiges, ein gemeinschaftliches Spiel. Ich würde den Erfolg auf Intensität und Gemeinschaft herunterbrechen. Das wollen wir so weiterführen.“
Bemerkenswert ist, dass das Team den vielen Schlagzeilen und dem Führungschaos in und um den Klub bislang erfolgreich trotzt und sich davon nicht von seinem Weg abbringen lässt. Im Klub tobt nach wie vor ein Machtkampf, in den auch Mäzen Dietmar Hopp involviert ist. Nach t-online-Informationen soll dabei auf der Führungsebene ein brisantes Zitat gefallen sein und ein Verantwortlicher konkret in Richtung des 85 Jahre alten Hopp gesagt haben: „Der Alte hat hier gar nichts mehr zu melden.“