
1. FC Köln
Kwasniok in der Krise – kein Team seit November schlechter
11.01.2026 – 13:29 UhrLesedauer: 2 Min.
Lukas Kwasniok gerät beim 1. FC Köln unter Druck. Nach Personalentscheidungen unter der Woche setzen auch die Ultras ein Zeichen.
El Malas (erneut) wunderschöner Treffer war der vorläufige Schlusspunkt einer der turbulentesten Wochen der Ära Kwasniok beim 1. FC Köln. Im spanischen La Nucia warf der ehemalige Trainer des SC Paderborn kurzerhand Luca Waldschmidt nach einem Interview aus dem Spieltagskader, trotz Personalsorgen reiste auch Florian Kainz nicht mit nach Heidenheim. Die Verwunderung unter den Fans war groß.
Obwohl sich die Verantwortlichen nach Spielende bemühten, die Wogen zu glätten, sind die Zahlen ernüchternd: In den vergangenen sieben Spielen hat keine Mannschaft weniger gepunktet als der 1. FC Köln – obwohl Abstiegskandidaten wie der FC St. Pauli oder Werder Bremen sogar ein Spiel weniger absolviert haben. Sieben Spiele mit drei Unentschieden und zwei Niederlagen bedeuten nur drei Punkte für Kwasniok zum Ende der ersten Saisonhälfte.
Ein Trainerwechsel steht bei den Verantwortlichen des 1. FC Köln nicht im Raum. Auch, weil es Kwasniok war, der mit seiner Systemumstellung und teils offensivem Fußball für den starken Saisonstart der Kölner mitverantwortlich war. Seit der Derby-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach (1:3) kommt der FC allerdings nicht mehr in Fahrt und droht, in der Tabelle weiter abzurutschen.