
Nach Sturz am Strand
Schwere Gehirnverletzungen bei Evangeline Lilly
04.01.2026 – 09:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach einem dramatischen Sturz kämpft Evangeline Lilly mit den Spätfolgen. Neue Untersuchungsergebnisse zeichnen ein klares Bild ihrer gesundheitlichen Verfassung.
Die Nachricht kam zum Jahresauftakt: Schauspielerin Evangeline Lilly hat nach einem Unfall schwerwiegende Hirnschäden erlitten. Bereits im Mai 2025 war die 46-Jährige ohnmächtig geworden und am Strand von Hawaii mit dem Gesicht auf einen Felsen gestürzt – ein Vorfall, der zunächst „nur“ als schwere Gehirnerschütterung eingestuft wurde, hat offenbar langfristige Folgen.
Kurz nach dem Sturz wandte sich Lilly mit einem offenen Essay an ihre Fans. Darin schilderte sie, wie sie am Strand zusammengebrochen sei – und veröffentlichte ein Bild, das sie mit blutigem Gesicht zeigte. Die ärztliche Diagnose umfasste Platzwunden, Zahnschäden und eine Gehirnerschütterung. Trotz verordneter Ruhe verschlechterte sich ihr Zustand in den Wochen darauf. Im Juni 2025 sprach Lilly erstmals über Gedächtnisprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten und Wortfindungsstörungen.
Jetzt liegt ein umfassender Gehirn-Scan vor, der Gewissheit bringt. In einem aktuellen Instagram-Video erklärt die Kanadierin: „Die Ergebnisse der Scans liegen vor, und es wurden in allen Bereichen Auffälligkeiten festgestellt. Mein Gehirn funktioniert nur noch eingeschränkt. Ich habe also eine Hirnschädigung durch das Schädel-Hirn-Trauma, und möglicherweise spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle.“
Evangeline Lilly, die durch die Serie „Lost“ internationale Bekanntheit erlangte und zuletzt in der „Ant-Man“-Reihe zu sehen war, blickt dabei auch auf ihre medizinische Vorgeschichte: Schon in ihrer Kindheit litt sie unter wiederholten Ohnmachtsanfällen. Damals wurden Untersuchungen auf Epilepsie durchgeführt. Schließlich diagnostizierten Ärzte eine Hypoglykämie – eine Unterzuckerung.
Für die Schauspielerin beginnt nun eine belastende Zeit. Sie habe „nicht besonders viel Lust“ auf die bevorstehenden Therapien, räumt sie ein, denn: „Das wird harte Arbeit und ich habe das Gefühl, dass ich ständig hart arbeite“, sagt sie. Dennoch wolle sie gemeinsam mit ihren Ärzten herausfinden, wie sich die kognitiven Einschränkungen womöglich lindern lassen.