Aktualisiert am 08.04.2026 – 11:19 UhrLesedauer: 4 Min.

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Tipps für die Geldanlage: In diesem Video erfahren Sie, wie der Zinseszins funktioniert und wie Sparer bereits mit kleinen Summen große Erträge erzielen können. (Quelle: t-online)

Festgeld klingt altmodisch, kann aber ein wichtiger Baustein Ihrer Geldanlage sein. Welche Zinsen Sie erwarten können und für wen Festgeld taugt.

Auch wenn sich an den absoluten Zahlen auf dem Konto nichts ändert: Ihr Geld verliert wegen der Inflation dennoch an Wert. Umso wichtiger ist es, das beste Angebot für sich zu finden.

Am ertragreichsten unter den sicheren Anlagearten ist dabei das Festgeld. Allerdings müssen Sie dafür an anderer Stelle Abstriche machen. Wir erklären, ob Festgeld zu Ihnen passt, was das überhaupt ist, und zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile dieser klassischen Geldanlage.

Mit Festgeld legen Sie Ihr Geld über einen fest vereinbarten Zeitraum und zu einem vorab festgelegten Zins an. Das heißt, Sie kommen vor Ablauf der Laufzeit nicht an Ihr Geld heran.

Dafür kassieren Sie aber in der Regel auch höhere Zinsen als für Tagesgeld und Sie können sicher sein, dass der Zinssatz nicht schwankt. Man nennt Festgeld auch Termingeld oder Termineinlage, weil Sie Ihr Geld bis zu einem bestimmten Datum anlegen.

Im Gegensatz zu Sparbriefen, bei denen ebenfalls eine Laufzeit festgelegt ist, können Sie Festgeld zu deutlich kürzeren Laufzeiten anlegen (siehe auch nächster Abschnitt). Das Geld aus einem Sparbrief wird Ihnen allerdings nach Ablauf der vereinbarten Zeit automatisch gutgeschrieben und der Sparbrief aufgelöst; ein Festgeldkonto müssen Sie hingegen fristgerecht kündigen. Mehr zu Sparbriefen lesen Sie hier.

Festgeld können Sie für unterschiedlich lange Zeiträume anlegen. Es gibt Angebote ab einem Monat, aber auch bis zu mehreren Jahren. Experten empfehlen allerdings, Laufzeiten von 36 Monaten nicht zu überschreiten, weil sich kaum absehen lässt, wie sich die Zinserträge entwickeln. Es wäre schließlich ärgerlich, wenn Sie noch Jahre an einen Zinssatz gebunden sind, während das Zinsniveau eigentlich wieder gestiegen ist.

Bei noch längeren Laufzeiten von zehn oder 15 Jahren lohnt sogar ein Blick auf den Aktienmarkt. Sparpläne auf sogenannte Indexfonds, inzwischen besser bekannt unter der Abkürzung ETF, bringen dann in der Regel höhere Erträge.

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