
In Köln angesiedelt
„Füchsin“-Star enthüllt: Die Stasi-Agentin gab es wirklich
17.11.2025 – 05:31 UhrLesedauer: 1 Min.
Die „Füchsin“ ermittelt nun komplett in Köln. Hauptdarstellerin Lina Wendel verrät ein Geheimnis über ihre Rolle, das bisher kaum bekannt war.
Die ARD-Krimireihe „Die Füchsin“ hat Köln nun als kompletten Spielort. Regisseur Christoph Schnee wollte die Stadt kraftvoll in Szene setzen, weil die Füchsin nun beim Bundesamt für Verfassungsschutz arbeitet. Deshalb habe er immer wieder Überwachungskameras ins Bild integriert. Viele Szenen entstanden am Eigelstein. In der neuen Folge ermitteln Anne Fuchs und Youssef El Kilali im Mordfall eines Verfassungsschutz-Beamten – und müssen einen Spionage-Angriff stoppen.
Hauptdarstellerin Lina Wendel genoss die Dreharbeiten. Sie liebe Köln, den Dialekt und die Mentalität, sagt sie. Ihr Eindruck sei, dass dort der Mensch im Vordergrund stehe und nicht der Beruf. Außerdem bevorzuge sie Kölsch gegenüber Berliner Weiße.
Im Gespräch mit dem „Express“ macht Wendel eine überraschende Enthüllung: Ihre Serienfigur Anne Marie Fuchs hat ein reales Vorbild. Diese Ex-Stasi-Agentin mit anderem Namen habe tatsächlich existiert und sei von der Bundesrepublik freigekauft worden.
Wendel selbst kennt auch ihre eigene Stasi-Akte. Sie habe sie Jahre nach dem Mauerfall beantragt. Darin stand nichts Besonderes – lediglich, dass sie ein freundliches, soziales Wesen habe. Praktisch waren die Unterlagen trotzdem: Als bei einem Umzug Briefe einer westdeutschen Bekannten verloren gingen, stellte sie fest, dass die Stasi alle Schreiben kopiert und archiviert hatte. Der neue Film „Die Füchsin – Der Spion“ läuft am Donnerstag (20. November) um 20.15 Uhr im Ersten.