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Montag, Mai 23, 2022

So checken Biker ihre Reifen

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Essen (dpa/tmn) – Bevor das Motorrad bei der ersten Tour des Jahres startet, steht besser ein Technikcheck an. Dabei dürfen die Reifen nicht vergessen werden. Vom Gesetz her ist ein Mindestprofil von 1,6 Millimetern vorgeschrieben. Doch an diese Grenze sollte man sich besser nicht “ranfahren”, so das Institut für Zweiradsicherheit (ifz).

In der Regel sollten spätestens bei zwei Millimetern neue Reifen ans Motorrad. Das sorgt für mehr Grip, vor allem im Regen. Es gibt Reifenmodelle mit Verschleißanzeige, das sind kleine Stege in den Rillen. Zuverlässiger ist es aber, das Profil händisch selbst mit einem analogen oder digitalen Messdorn zu messen.

Zeigen sich die Reifen tadellos?

Auch eine Zustandskontrolle ist angesagt, zeigen sich Risse oder haben sich Fremdkörper eingefahren. Dazu eine Lichtquelle nutzen, um Details gut erkennen zu können. Auch zu alte Reifen gehören ausgetauscht. Eine Faustregel ist aufgrund vieler Faktoren schwierig, aber spätestens bei einem Alter um die zehn Jahre sollten neue her, so das ifz mit Bezug auf Hersteller.

Wie alt die Pneus sind, zeigt die DOT-Nummer auf der Flanke, eine vierstellige Ziffernfolge wie etwa “1021” steht für eine Produktion in der 10. Kalenderwoche 2021. Der korrekte Reifendruck mag zwar in der Betriebsanleitung stehen. Doch wer zwischendurch auf andere Modelle wechselte, kann auch beim Hersteller im Internet oder beim Reifenhändler Infos dazu bekommen.

Alles auf die Kappe nehmen

Wichtig: Sind alle Ventilkappen vorhanden, intakt und sitzen sie fest? Sie schützen nicht nur vor Dreck, sondern können auch Druckverluste beim Fahren verhindern.

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