Sieben Fehler, die wir am Morgen machen

Aufstehsünde 2: Zu heiß duschen

Viele hoffen auf eine erfrischende Dusche als Wachmacher. Wer morgens nur schwer aus den Federn kommt, sollte allerdings nicht zu warm duschen. Das heiße Wasser lässt den Blutdruck absinken, entspannt die Muskeln und verstärkt die Müdigkeit.

Tipp: Am besten nur lauwarm duschen. Wer auf heißes Wasser nicht verzichten möchte, kann alternativ zum Schluss Füße und Waden kalt abbrausen. Auch das erfrischt, macht wach und regt die Durchblutung an.

Aufstehsünde 3: Wasserspeicher nicht auffüllen

Die meisten Schlaftrunkenen wanken zur Kaffeemaschine und genehmigen sich eine Tasse des heißen Koffeingetränks. Dieser mag den Start in den Tag zwar leichter machen, doch das nächtliche Flüssigkeitsdefizit gleicht er allein nicht aus.

Tipp: Bereits vor dem Schlafengehen ein großes Glas Wasser auf den Nachttisch stellen und nach dem Aufwachen gleich trinken. Das bringt den Stoffwechsel und die Darmtätigkeit in Schwung, befeuchtet die Schleimhäute, beugt Kopfschmerzen vor und bringt neue Energie. Anschließend kann man immer noch zur Kaffeemaschine schlurfen.

Aufstehsünde 4: Aus dem Bett in die Sportschuhe springen

Studien haben gezeigt: Schlafmangel, eine nicht aufgewärmte Muskulatur sowie ein müder Geist am Morgen schmälern nicht nur die Effektivität des Trainings, sondern erhöhen auch das Risiko für Sportverletzungen, da die Motorik noch im Schlafmodus ist. Außerdem ist es wahrscheinlicher, dass es zu Muskelkater kommt.

Tipp: Wer am Morgen gerne sportlich aktiv ist, muss darauf nicht verzichten. Allerdings sollte er seinem Körper ausreichend Zeit geben, wach zu werden. Wichtig ist zudem, dass man die über Nacht etwas steif gewordene Muskulatur ausreichend aufwärmt, bevor es losgeht.

Aufstehsünde 5: Morgens schnell rasieren

Frauen und Männer nutzen die morgendliche Badroutine gerne auch für die Rasur. Doch im Anschluss reagiert die Haut oft mit Rötungen und Pickelchen. Das sieht weder an den Beinen noch im Gesicht schön aus. Stressig wird es zudem, wenn man sich schneidet und die Blutung nicht gleich gestillt bekommt. Dann rennt einem schnell die Zeit davon.

Tipp: Besser vor dem Schlafengehen rasieren. So kann sich die Haut über Nacht beruhigen und kleine Schnittwunden heilen. Abends rasieren ist übrigens auch bei den Achseln ratsam: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, aluminiumhaltige Antitranspirante nicht unmittelbar nach der Rasur beziehungsweise auf geschädigter Achselhaut anzuwenden, um die Aluminiumaufnahme zu reduzieren.

Aufstehsünde 6: Zu wenig Zeit für den Toilettengang einplanen

Stressig kann es ebenfalls werden, wenn man nicht genügend Zeit für die Toilette einplant. Viele rennen zwei Minuten, bevor sie aus dem Haus müssen, noch mal schnell aufs stille Örtchen und werden nervös, wenn es mit dem Stuhlgang nicht gleich klappt. Doch Drücken und Pressen strapaziert die empfindliche Region unnötig und kann mit der Zeit das Risiko für Hämorriden und Entzündungen erhöhen.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein