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Samstag, Mai 28, 2022

Erstes SUV: Lotus fährt 2023 den Eletre vor

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London (dpa/tmn) – Lotus reitet künftig ebenfalls auf der SUV-Welle und schickt dafür den Eletre ins Rennen. Finanziert mit dem Geld der Geely Group und gebaut im chinesischen Wuhan, soll er ab 2023 die sportlichsten Geländewagen herausfordern, teilte der Hersteller mit.

Dabei setzen die Briten nicht mehr auf hochdrehende Verbrenner mit möglichst vielen Zylindern, sondern rühmen den Eletre – nomen est omen – als erstes Super-SUV mit Elektroantrieb. Der Preis wird bei ungefähr 120 000 Euro starten, haben die Briten angedeutet. Für den 5,10 Meter langen Viertürer setzen sie auf ein Design aus dem Windkanal.

Unter drei Sekunden auf Tempo 100

Die zwei Motoren sollen laut Hersteller zusammen mehr als 441 kW/600 PS leisten. Als eines der wenigen SUVs schaffe der Eletre den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in weniger als drei Sekunden. Mehr als 260 km/h sind maximal drin.

Gespeist werden die Motoren aus einem Akku mit über 100 kWh. Der soll eine Reichweite von etwa 600 Kilometern ermöglichen und auch beim Laden Tempo machen: Weil der Eletre Gleichstrom mit bis zu 350 kW beherrscht, reichen 20 Minuten im besten Fall für 400 weitere Kilometer, so Lotus weiter.

Auch mal fahren lassen

Lotus verweist zudem etwa auf die digitalen Außenspiegel sowie einen ausfahrbaren Lidar-Sensor. Mit diesem sollen nach Zulassung und technischem Fortschritt auch weitgehend autonome Fahrmanöver möglich werden.

Mit Lotus folgt einer der letzten Sportwagenhersteller damit einem Trend, den Porsche vor 20 Jahren mit dem Cayenne losgetreten hat. Jetzt fehlen nur noch McLaren und Ferrari – und zumindest die Italiener werden bald folgen. Denn seit ein paar Tagen gibt es die ersten offiziellen Teaser-Fotos des Purosangue, mit dem auch Ferrari noch in diesem Jahr ins SUV-Segment einsteigen will.

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