
Schwere Verletzungen
Nach Sturz im Training: Olympia-Aus für Ski-Star
04.01.2026 – 07:16 UhrLesedauer: 1 Min.
Ihr Sturz im Training ließ bereits Schlimmes befürchten. Jetzt steht fest: Der Traum von Olympia ist für Katharina Liensberger tatsächlich geplatzt.
Katharina Liensberger muss ihren Traum von den Olympischen Winterspielen begraben. Die Skirennläuferin hat sich bei einem Trainingssturz in St. Michael schwere Knieverletzungen zugezogen und wird die Wettbewerbe in Mailand und Cortina d“Ampezzo verpassen. Das gab sie nun via Instagram bekannt.
„Die Olympia-Saison ist beendet“, teilte Liensberger mit. Die Österreicherin bedankte sich bei ihren Unterstützern, diese „geben mir Mut, nach vorne zu blicken“. Ihre „ganze Ausrichtung gilt nun einer allumfassenden optimalen Heilung“, führte sie weiter aus.
Nach dem Unfall am Freitagvormittag beim Riesenslalom-Training war die Erstversorgung vor Ort erfolgt. Anschließend hatte ein Hubschrauber die Athletin in die Klinik Hochrum bei Innsbruck gebracht. Eine MRT-Untersuchung ergab eine Fraktur des Schienbeinkopfes sowie einen Meniskus- und Innenbandriss im rechten Knie. Inzwischen wurde Liensberger erfolgreich operiert.
Für die Technik-Spezialistin ist das Verpassen der Winterspiele besonders bitter, da sie vor fünf Jahren ausgerechnet in Cortina d“Ampezzo zur Doppel-Weltmeisterin im Slalom und Parallel-Riesenslalom gekürt wurde. Bei den letzten Olympischen Spielen 2022 in Peking gewann sie zudem Gold mit der Mannschaft und Silber im Slalom.
Zuletzt hatte Liensberger beim Weltcup in Semmering als Vierte knapp das Podest verpasst. Die Olympischen Winterspiele finden vom 6. bis 22. Februar statt.