Lieferengpass
Ikea-Hotdog muss vorerst ohne Gurke auskommen
02.04.2026 – 18:17 UhrLesedauer: 1 Min.
Ikea gehen die Gurken für den Hotdog aus. Hintergrund soll ein Streit mit dem Zulieferer sein. Es gibt eine Alternative, doch die schmeckt nicht jedem.
Ikea hat in seinen deutschen Einrichtungshäusern ein ungewöhnliches Problem: Dem Möbelhändler fehlen die Gurken für seinen Hotdog. Laut „Bild“ kommt es derzeit wegen Lieferengpässen bei der Zutat zu einer vorübergehenden Knappheit. An den Verkaufsstellen in den Filialen weise Ikea die Kunden auf den Engpass hin.
Der Hotdog für 1,50 Euro gehört für viele Kunden fest zum Besuch bei Ikea. Mehr als 20 Millionen Stück verkauft der Händler nach eigenen Angaben pro Jahr allein in Deutschland. Auch die süßsauer eingelegten Gurken im Glas, die sonst im hauseigenen Schweden-Shop erhältlich sind, gibt es dort derzeit nicht.
Dem Bericht zufolge soll ein Streit über die Konditionen zwischen Ikea und dem Zulieferer hinter dem Engpass stecken. „Bild“ beruft sich dabei auf Branchenkreise. Ikea selbst wollte sich zu den Gründen nicht äußern, heißt es. Der Lieferausfall betrifft nach aktuellem Stand ausschließlich Deutschland. In Österreich und der Schweiz sind die Gurken weiterhin verfügbar.
Ganz ohne Hotdog müssen die Kunden aber nicht auskommen. „Als Alternative bieten wir unseren Hotdog mit Krautsalat zum selben Preis an“, teilte Ikea-Sprecherin mit. Wann die Gurken zurückkommen, ist offen. Man sei jedoch bemüht, die gewohnte Verfügbarkeit so schnell wie möglich wieder sicherzustellen.
