Newsblog zum Tierheim Nürnberg

Letztes Zuhause für altes Hunde-„Ehepaar“ gesucht


Aktualisiert am 01.04.2025 – 09:00 UhrLesedauer: 8 Min.

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Diese zwei Hundesenioren gibt das Tierheim Nürnberg nur im Doppelpack ab. (Quelle: Chiara Calow)

Im Nürnberger Tierheim warten Hunde, Katzen und viele andere Tiere auf ein neues Zuhause. Im Newsblog erfahren Sie bewegende Geschichten, Heldentaten und spannende Einblicke in den Alltag der Tiervermittlung.

Flocke und Spiky sind 14 Jahre alt und unzertrennlich. Nach Wochen im Auto wurden sie aus schlimmen Umständen befreit – jetzt suchen sie gemeinsam ein liebevolles Zuhause für ihren letzten Lebensabschnitt.

Flocke und Spiky leben seit vielen Jahren gemeinsam. Das 14-jährige Hundepaar wurde unter schwierigen Umständen gemeinsam mit zwei Katzen aus einem Auto befreit, in dem sie offenbar über Wochen leben mussten.

Nun hoffen sie im Tierheim Nürnberg auf einen Gnadenplatz, an dem sie ihren Lebensabend verbringen dürfen – gemeinsam und in Würde. Das teilt die Einrichtung auf Instagram mit, wo die Verantwortlichen unter anderem nach einem neuen Zuhause für den Doppelpack suchen.

Beide Hunde sind trotz ihres Alters noch gerne draußen unterwegs und freuen sich über tägliche Spaziergänge. Flocke zeigt sich zunächst zurückhaltend, fasst aber mit etwas Geduld Vertrauen. Spiky ist zutraulich und verschmust, kann an der Leine jedoch gelegentlich auf andere Hunde reagieren. Das Duo wird ausschließlich zusammen vermittelt. Sie kommen vermutlich mit Katzen zurecht und könnten auch in eine Familie mit älteren, verständnisvollen Kindern ziehen. Da beide häufiger nach draußen müssen, wäre ein ebenerdiges Zuhause mit Garten ideal.

Ein Katzenbaby kämpft um sein Leben – obwohl es gerade einmal eine Woche alt ist. Die Kleine wurde wohl noch in dem Bauch ihrer Mutter ins Tierheim eingeliefert und kam dort mit einer Lippen- und Nasenspalte zur Welt.

Die Mutter des Neugeborenen stammt aus einem Privathaushalt, in dem zwei unkastrierte Kätzinnen mutmaßlich mehrere Würfe zur Welt gebracht haben sollen. Da die Halter mit der Versorgung überfordert waren und keine Abnehmer mehr fanden, landeten sie schließlich in der Einrichtung in Erlenstegen.

„Man hat nicht mal darauf geachtet, dass keine Inzucht betrieben wird“, schreibt das Tierheim auf Instagram weiter und mutmaßt, dass daher wohl auch die Fehlbildung der kleinen Katze komme. Sie könne deshalb nicht selbstständig bei ihrer Mutter trinken und werde derzeit rund um die Uhr von einer Tierpflegerin per Hand gefüttert. „Ohne unsere Pflegerin hätte sie keine Chance zu überleben“, heißt es aus dem Tierheim.

Ob sie sich erholt und zu ihrer Mutter und den Geschwistern zurückkehren kann, ist noch ungewiss. Das Tierheim appelliert indes an Katzenhalter, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Das „sinnlose Vermehren von Tieren“ müsse gestoppt werden.

Keiner will Bozo? Der Kangal ist seit rund einem Jahr im Tierheim Nürnberg. Wer möchte den „menschenfreundlichen Riesen“ aufnehmen?

Der große Hund landete im Tierheim Nürnberg, nachdem sein ehemaliger Besitzer versucht hatte, ihn über ein Kleinanzeigenportal zu verkaufen. Als das nicht klappte, setzte dieser ihn kurzerhand aus. „Zum Glück hat sich jemand getraut, den großen Hund zu sichern und hat ihn bei der Polizei abgegeben,“ berichtet die Einrichtung in den sozialen Netzwerken nun.

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