„Ein Schwachsinn in zwei Teilen“

Leser reagieren auf letzten „Tatort“ von Leitmayr und Batic


Aktualisiert am 07.04.2026 – 12:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec: Sie haben beim „Tatort“ aufgehört. (Quelle: IMAGO/imago)

Leitmayr und Batic haben in ihrem letzten Fall ermittelt. Ihr finaler „Tatort“ spaltet die Meinungen.

Am Ostermontag hat die ARD den 100. und letzten Münchner „Tatort“ mit Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl gezeigt. Zum Abschied wurde deren Wunsch erfüllt: Beide Figuren überlebten, wenn auch nur knapp. Wie gefällt das den t-online-Lesern?

„Es war ein fantastischer letzter Fall für die beiden!“, findet Leserin Rita Andrea Reinhardt. Der „Tatort“ sei humorvoll und spannend gewesen. „Ein tolles Drehbuch. Leider viel zu wenige in der letzten Zeit! Schade, sie waren für mich die Besten!“

Ähnlich sieht es Silvia Dietze: „Endlich mal wieder ein sehenswerter, spannender ‚Tatort‘. Zugleich Wertschätzung den beiden Schauspielern gegenüber. Hat Spaß gemacht, den beiden beim Abschied zu begleiten.“ Auch Giesela Freudenberg spricht von einem „Knaller-‚Tatort'“ zum Abschied und bedankt sich für die gute Zeit beim „sympathischen Super-Team bestehend aus Franz Leitmayr (Wachtveitl) und seinem Partner Ivo Batic (Nemec)“.

Für Michael Poeck haben die beiden einen leisen, würdevollen Abgang hingelegt, „der weniger überwältigt als berührt und lange nachhallt“. Ihr letzter „Tatort“ habe „trotz erzählerischer Längen“ die Chemie der beiden bis zum Schluss getragen.

Neben viel positiver Rückmeldung gibt es auch Kritik. Leser Schulz schreibt: „Es ist unerträglich, was einem noch zugemutet wird. So ein Schwachsinn in zwei Teilen.“ Laut Dietmar Schindler habe die doppelte „Tatort“-Folge den beiden langjährigen Kommissaren keinen würdigen Abschied bereitet: „Zu einfallslos, verschachtelt und nicht dem Erfolg der Reihe geschuldet.“

Auch in den Augen von Leserin Inge Winterstetter war der Fall „eher so mittelmäßig“: „Nicht schlecht, aber auch nicht so spannend, das wirklich Wichtige war die Abschiedsvorstellung der beiden Kommissare und die ist insgesamt doch sehr gelungen. Schön, den beiden nochmals zuzuschauen, ich werde sie vermissen.“

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