Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) senken Ballaststoffe das Risiko für Diabetes mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörungen, Dickdarmkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hinzu kommt, dass Vollkornprodukte gut sättigen und die Verdauung unterstützen. Allerdings enthalten Reis und Reisprodukte anorganisches Arsen. Sie sollten deshalb nur in Maßen konsumiert werden.

Auch bei Nudeln sollten Sie öfter zur Vollkornvariante greifen. Da sie etwas kräftiger im Geschmack sind, passen sie gut zu würzigen Gemüse- und Hackfleischsoßen. Zu Sahnesoßen hingegen schmecken vielen normale Nudeln besser.

3. Fertigsalate

Fertigsalate aus der Tüte sind beliebt. Die Zubereitung geht schnell, denn die Blätter sind bereits geschnitten und gewaschen. Außerdem findet sich in der Tüte ein bunter Mix verschiedener Salatsorten. Was das Auge allerdings nicht sieht: In vielen dieser Mischungen stecken jede Menge Keime, wie verschiedene Untersuchungen gezeigt haben. Die feuchten Schnittstellen der Salate sind für Keime ein gefundenes Fressen. Vor allem Personen mit einem empfindlichen Magen können mit Verdauungsproblemen reagieren.

Wer trotzdem nicht verzichten möchte, sollte genau hinschauen: Zeigt der Salat braune oder matschige Stellen oder hat sich bereits Feuchtigkeit gebildet, sollten Sie die Salatmischung aus der Tüte nicht kaufen. Falls der Tütensalat in Bioqualität angeboten wird, am besten diesen wählen.

Eine gute und schnelle Alternative sind Salatherzen, also kleine Salatköpfe. Hier sollten Sie die äußeren Blätter entfernen, den Kopf unter kaltem Wasser abspülen und vom Strunk bis zur Spitze einen Schnitt ziehen. Dann quer in Streifen schneiden – und fertig sind die mundgerechten Stücke.

4. Softdrinks

Auch Softdrinks sind in vielen Kühlschränken zu finden – und leicht gegen eine gesunde Variante auszutauschen. Denn Softdrinks sind alles andere als „soft“. Sie enthalten jede Menge Zucker – bis zu sieben Würfelzucker pro Glas. Außerdem sind in den meisten Softdrinks Farbstoffe, künstliche Aromen und Säuerungsmittel enthalten. Ein übermäßiger Verzehr begünstigt laut WHO neben Übergewicht auch Diabetes mellitus und Karies. Auch die Verbraucherzentralen raten, Softdrinks nur gelegentlich zu trinken.

Gesünder sind selbst gemachte Limonaden: Hierfür geben Sie in Mineralwasser beispielsweise etwas Pfefferminze, ein paar Himbeeren und einen Schuss Zitronensaft – oder Mangopüree und ein wenig Limettensaft. Die Früchte versorgen den Körper mit einer Extraportion an Vitaminen und verleihen der selbst gemachten Limonade eine natürliche Süße. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

5. Gepökelte Wurst- und Fleischwaren

Gepökelte Wurst- und Fleischwaren sind bei vielen beliebt. Pökeln ist eine Konservierungsmethode. Fleisch- und Wurstwaren werden mit Pökelsalz – einem Gemisch aus Salz und Kalium- oder Natriumnitriten – haltbar gemacht. Bei hohen Temperaturen entstehen daraus sogenannte Nitrosamine. Studien weisen darauf hin, dass Nitrosamine das Risiko für Magen- und Darmkrebs erhöhen.

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