„Schlicht falsch“
Frankfurt-Boss Krösche wütet über Nationaltrainer
Aktualisiert am 13.05.2026 – 13:57 UhrLesedauer: 1 Min.
Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche kritisiert Schwedens Nationaltrainer Graham Potter für dessen WM-Kader.
Schwedens Nationaltrainer Graham Potter hat Hugo Larsson nicht für die WM nominiert – und das führt bei Eintracht Frankfurt zu großem Unmut. Sportvorstand Markus Krösche hat sich in einer Vereinsmitteilung zu Wort gemeldet und die Entscheidung scharf kritisiert.
„Diese Entscheidung ist sportlich schlicht nicht zu erklären. Hugo hat sich in den vergangenen Jahren auf höchstem Niveau entwickelt, konstant Leistung gebracht und zählt zu den absoluten Schlüsselspielern unserer Mannschaft“, erklärte Krösche.
Der Frankfurt-Boss verwies auf Larssons Bilanz in dieser Spielzeit: „34 Pflichtspiele in dieser Saison sprechen eine eindeutige Sprache. Wer solche Leistungen ignoriert, sendet das falsche Signal an jeden Profi, der sich Woche für Woche alles erarbeitet. Für uns ist klar: Hugo hätte die Nominierung mehr als verdient gehabt. Diese Entscheidung ist nicht nur unverständlich, sondern aus unserer Sicht schlicht falsch.“
Potter gab am Dienstag seinen Kader für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada bekannt. Larsson fehlt darin – anders als vier andere Bundesliga-Profis: Daniel Svensson (Borussia Dortmund), Eric Smith (FC St. Pauli), Alexander Bernhardsson (Holstein Kiel) und Mattias Svanberg (VfL Wolfsburg) stehen alle im schwedischen Aufgebot.
