Gewaltige Ladelücken aufgedeckt
Mit dem E-Auto in den Urlaub: Bloß nicht hierhin
01.04.2026 – 16:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Wer mit dem E-Auto ans Meer will, braucht starke Nerven. Eine neue Analyse zeigt: In beliebten Küstenregionen herrscht bei Ladepunkten gähnende Leere. Und wer an der Unterkunft laden will, zahlt bis zu 50 Prozent drauf.
Für E-Auto-Fahrer kann die Suche nach Strom zur Geduldsprobe werden. Zwar bieten Hotels oft Parkplätze, doch eine Steckdose am Stellplatz ist die Ausnahme. Eine Untersuchung des Auto-Abo-Anbieters Finn zeigt: Wer in die Alpen fährt, findet häufig eine moderne Infrastruktur vor. Wer ans Meer will, hat oft das Nachsehen.
Innerhalb Deutschlands klafft eine gewaltige Lücke. Während das Laden in den Bergen fast reibungslos klappt, wird es im Norden eng.
Auch im Ausland zeigt sich dieses Gefälle: Wer in die Berge fährt, hat kaum Probleme – anders als am Mittelmeer. In Südtirol hat jede vierte Unterkunft einen Ladepunkt. In klassischen Sonnenzielen wie der Costa del Sol oder Dalmatien sind es hingegen nur zwei Prozent.
Damit die Reise trotz Ladelücken zu einem echten Urlaub wird, rät der ADAC zu ein paar einfachen Schritten:
