Streit über Berliner Linken-Politikerin
Ex-Sportmoderator wegen Aussage über Eralp in der Kritik
02.11.2026 – 08:46 UhrLesedauer: 1 Min.
Wegen eines Beitrags des früheren ARD-Sportmoderators Waldemar Hartmann über Elif Eralp hagelt es Kritik. Politiker mehrerer Parteien machen ihm schwere Vorwürfe.
Der frühere ARD-Sportmoderator Waldemar Hartmann hat mit einer Äußerung über die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp heftige Kritik ausgelöst. Politiker von CDU, Grünen und Linken werfen dem 78-Jährigen Rassismus vor.
Hartmann hatte auf der Plattform X zunächst die politischen Positionen der Berliner Linken angegriffen. Anschließend schrieb er: „Ich habe einfach ein Problem damit, dass eine Regierende Bürgermeisterin der deutschen Hauptstadt Berlin Elif Eralp heißt.“
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Die CDU-Politikerin und Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Serap Güler, reagierte empört. Man könne Eralp und ihre Partei durchaus scharf kritisieren. Hartmanns Aussage sei jedoch „ohne Wenn und Aber blanker Rassismus“. Auch der CDU-Politiker Dennis Radtke und die frühere Linken-Vorsitzende Janine Wissler warfen Hartmann Rassismus vor.
Die Grünen-Politikerin Ricarda Lang kommentierte den Beitrag mit den Worten: „You‘re not supposed to say the quiet part out loud.“ Auf Deutsch bedeutet das sinngemäß: „Man soll den Teil, den man normalerweise verschweigt, nicht laut aussprechen.“
Elif Eralp will in Berlin regieren
In Berlin befindet sich Elif Eralp mit der Linken mitten in der Regierungsbildung. An diesem Montag beginnt sie gemeinsam mit SPD und Grünen ihre Koalitionsverhandlungen. Eralp will als Spitzenkandidatin der Linken, die bei der Abgeordnetenhauswahl im September stärkste Kraft wurde, neue Regierende Bürgermeisterin werden.
