
„Als Mutter ist man niemals perfekt“
Krise mit Sohn Jimi Blue setzte Natascha Ochsenknecht zu
08.01.2026 – 11:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Verhältnis zwischen Natascha Ochsenknecht und ihrem Sohn Jimi Blue hat viele Phasen durchlaufen. Jetzt blickt sie mit klaren Worten zurück.
Natascha Ochsenknecht hat im Rampenlicht vieles erlebt, beruflich wie privat. Besonders geprägt haben dürften sie jedoch die Höhen und Tiefen im Verhältnis zu ihren Kindern, insbesondere zu Jimi Blue Ochsenknecht. Die Funkstille zwischen Mutter und Sohn sorgte einst öffentlich für Schlagzeilen. Heute spricht die 61-Jährige offen über Zweifel, Versöhnung und ihre bleibende Rolle im Leben ihrer Familie.
Ihre drei Kinder Wilson Gonzalez, Jimi Blue und Cheyenne Savannah Ochsenknecht sind längst erwachsen und haben jeweils selbst Nachwuchs. Doch bei Fragen oder Problemen wenden sie sich weiterhin an ihre Mutter, wie sie in einem aktuellen „Bild“-Interview erzählt. Oft gehe es bei den Anrufen der Kinder um berufliche Fragen oder ums Kochen. „Mama, wie hast du früher dieses oder jenes Gericht gemacht?“, gibt Natascha Ochsenknecht ein Beispiel und bezeichnet sich in dem Zusammenhang selbst als „Rezepte-Mutti“.
Trotz aller Erfahrung sieht Natascha Ochsenknecht sich nicht als unfehlbar. „Als Mutter ist man niemals perfekt“, betont sie. Niemand solle diesen Anspruch an sich selbst stellen, denn: „Kein Mensch ist perfekt, und die, die so tun, sind es erst recht nicht.“
In dem Interview spricht sie auch über die zeitweise Funkstille im Jahr 2024 zwischen ihr und ihrem jüngsten Sohn Jimi Blue Ochsenknecht. Diese habe sie ins Grübeln gebracht. „Natürlich habe ich mich in dieser Zeit gefragt, ob ich etwas falsch gemacht habe. Ob ich bei irgendetwas gescheitert bin“, sagt Ochsenknecht. Dass Kinder sich in andere Richtungen entwickeln, müsse man akzeptieren, auch wenn es schwerfällt.
Inzwischen sei der Kontakt wieder hergestellt, das Verhältnis entspannt. Für Natascha Ochsenknecht war jedoch immer klar, dass ihre Tür offen bleibt. „Wenn’s bei Jimi brennt, bin ich da“, stellt sie klar, das gelte genauso für Wilson und Cheyenne. Ihre Mutterliebe habe nie zur Debatte gestanden.
Auch wenn die Vergangenheit nicht konfliktfrei war, sieht sie viel Positives. Stolz beschreibt sie die Eigenschaften, die ihre Kinder aus ihrer Sicht auszeichnen: „Sie sind sehr liebevolle Menschen mit einem großen Herzen und setzen sich immer sehr für andere ein.“ Höflichkeit und Respekt seien ihnen wichtig. Werte, die sie früh vermittelt habe.