
„Aida“-Luxusliner betroffen
Deutsche Kreuzfahrtschiffe müssen ihre Pläne ändern
Aktualisiert am 23.01.2026 – 11:34 UhrLesedauer: 2 Min.
Stürmisches Wetter zwingt die Besatzung zweier deutscher Kreuzfahrtschiffe zum Handeln. Für die Passagiere bringt das Änderungen mit sich.
Zunächst musste den Berichten zufolge die „Aidadiva“ in Asien umplanen. Der Luxusliner befindet sich derzeit auf einer mehrmonatigen Weltreise, die Anfang November in Hamburg begonnen hatte. Seit dem 12. Januar befindet sich der Luxusliner in Asien.
Nach Stopps in Tokio, Shimizu und Kobe war am Dienstag laut „Kreuzfahrt Aktuelles“ eigentlich der Anlauf der Insel Amami Oshima vorgesehen. Doch wegen starker Winde konnte der Stopp nicht stattfinden. Gegen 7.45 Uhr am Morgen informierte der Kapitän die Passagiere über Lautsprecherdurchsagen, dass der Hafen nicht angelaufen werden könne. Es sei auch kein Schlepper oder Lotse verfügbar gewesen, um das Schiff sicher in den Hafen manövrieren zu können. Das Schiff legte daher einen außerplanmäßigen Seetag ein.
Auch der „Aidaprima“ machte das Wetter zu schaffen, wenn auch mehrere Tausend Kilometer entfernt. Am Donnerstag sollte das ebenfalls in Hamburg gestartete Kreuzfahrtschiff eigentlich noch auf Lanzarote vor Anker liegen. Doch wegen eines aufziehenden Sturmtiefs, so „Schiffe und Kreuzfahrten“, entschied sich die Crew, bereits am Mittwoch nach Lissabon weiterzufahren. Die portugiesische Hauptstadt soll demnach bereits am Freitag erreicht werden – dort bleibt das Schiff dann einen Tag länger als geplant.
Die „Aidaprima“ hatte ihre Reise am 9. Januar in Kiel begonnen. Für den 1. Februar wird die Rückkehr des Luxusliners mit seinen rund 1.600 Gästekabinen erwartet.