Konstantin Streifling kämpft gegen weiteren Hirntumor

Diagnose kam kurz nach Drehschluss

„Love Is Blind“-Kandidat kämpft gegen weiteren Hirntumor


Aktualisiert am 14.01.2026 – 19:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Konstantin Streifling: Er suchte in der Netflix-Datingshow „Love Is Blind“ nach der großen Liebe. (Quelle: Paul Hepper/Netflix)

Konstantin spricht bei „Love Is blind“ über seine Tumorerkrankung. Nach Drehschluss kehrte sie zurück – mit schwerwiegenden Folgen.

Noch während der Dreharbeiten zur zweiten Staffel von „Love Is Blind: Germany“ galt Konstantin Streifling als geheilt. Im Oktober 2023 war ihm ein Hirntumor entfernt worden. In den Gesprächen mit Kandidatin Jessi, seiner späteren Verlobten, sprach er offen über die schwere Zeit. Was er zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Kurz nach dem Ende der Netflix-Show kehrte der Tumor zurück.

„Ich habe zwei Monate nach Beendigung des Drehs die Diagnose bekommen, dass der Tumor im Kopf wieder gewachsen ist“, hat Streifling nun im Gespräch mit RTL berichtet. Zwischen Juni und November 2025 sei über eine mögliche Bestrahlung diskutiert worden. Am Ende hätten ihm die Ärzte zu einer zweiten Operation geraten, um langfristig Ruhe zu schaffen.

Die erneute OP fand am 2. Dezember statt, kurz darauf veröffentlichte er ein Video aus dem Krankenbett in der Uniklinik Köln. „Der Tumor hatte eine gutartige Tendenz, aber dadurch, dass er am Hirn sitzt und größer wird, ist er lebensbedrohlich“, erzählte Streifling im RTL-Interview. Der Eingriff sei erfolgreich verlaufen, die Genesung danach schneller als beim ersten Mal. Im Frühjahr 2026 seien Kontrolluntersuchungen geplant.

Der Hirntumor war erstmals im Herbst 2023 nach wiederkehrenden Schwindelanfällen entdeckt worden. Es folgte eine 13-stündige Operation im Oktober desselben Jahres. In der Netflix-Show sprach Streifling mehrmals offen über die damalige Zeit: „Meine Krankheit hat mir natürlich in vielerlei Hinsicht auch die Augen geöffnet und mir gezeigt, was wichtig ist im Leben.“

Mit seiner späteren Verlobten Jessi verband ihn während der anfänglichen Kennenlernzeit schnell mehr als Sympathie, etwa die gemeinsame Liebe zur Musik. Als sie erwähnte, dass ihr Opa ein großer FC-Köln-Fan war und bei dessen Beerdigung die Hymne gespielt wurde, sagte Konstantin: „Die Hymne vom 1. FC Köln ist von meinem Dad.“ Gemeint ist damit Jens Streifling, Musiker der Band die Höhner. Für die beiden „Love Is Blind“-Kandidaten ein bewegender Moment. Kurz darauf machte er ihr einen Antrag, den sie annahm.

In seinem Gespräch mit RTL erzählte Streifling nun auch, was sein berühmter Vater von seiner „Love Is Blind“-Teilnahme hält: „Mein Vater fand das total cool und hat gesagt, dass ich es machen soll.“ Die Ausstrahlung habe ihn tief berührt: „Mein Vater hat mir geschrieben, dass er sehr oft Tränen in den Augen hatte, als er das gesehen hat.“ Bis zur Hochzeit haben es Jessi und Konstantin geschafft. Wie es weitergeht, zeigen die nächsten Folgen, die am 15. Januar verfügbar sind.

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