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Abrupte Abreise aus Hamburg: So geht es für Königsdörffer weiter

Aktualisiert am 24.03.2026 – 12:29 UhrLesedauer: 7 Min.

Ransford Königsdörffer: Der 24-Jährige ist vom HSV-Training abgereist. (Quelle: IMAGO/Maximilian Koch/imago)

Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online gibt es alle wichtigen Meldungen rund um die „Rothosen“.

Zum Trainingsauftakt am Dienstag muss HSV-Coach Merlin Polzin auf einen wichtigen Spieler verzichten: Ransford Königsdörffer. Der 24-Jährige wurde kurzfristig für Ghanas Nationalmannschaft nachnominiert und ist bereits auf dem Weg zum Team. Für ihn kommt die Berufung überraschend, zuletzt hatte er selbst seine WM-Chancen noch als gering eingeschätzt. Nun bietet sich ihm im Testspiel gegen Österreich und vor allem im Duell mit Deutschland in Stuttgart die Chance, sich wieder ins Rampenlicht zu spielen.

Für Königsdörffer geht es dabei nicht nur um Einsatzminuten, sondern auch um seine Zukunft – sowohl in der Nationalmannschaft als auch beim HSV. Nach längerer Pause könnte er erstmals wieder für Ghana auflaufen und sich für die WM empfehlen. Gleichzeitig steht seine Vertragssituation in Hamburg weiter in der Schwebe, während er sportlich zuletzt schwankende Leistungen zeigte. Die kommenden Spiele könnten für ihn damit in mehrfacher Hinsicht richtungsweisend werden.

Nach dem sofortigen Aus von Sebastian Kehl als Sportdirektor bei Borussia Dortmund nehmen die Spekulationen über einen Wechsel zum Hamburger SV Fahrt auf. Der 46-Jährige gilt seit Wochen als aussichtsreicher Kandidat für den Posten des Sport-Geschäftsführers beim Bundesliga-Rückkehrer und möglicher Nachfolger von Stefan Kuntz. Laut Berichten wurde beim HSV eine Headhunter-Agentur in die Suche eingebunden, auch der aktuelle Sportdirektor Claus Costa zählt zum Kandidatenkreis.

Kehl, der seit Juli 2022 in Dortmund tätig war und den Klub nach mehr als 20 Jahren verlässt, soll den Wunsch haben, in eine höhere Managementebene aufzusteigen. Bereits im Januar war er mit HSV-Gerüchten konfrontiert worden, hatte damals jedoch seinen Fokus auf die Transferphase beim BVB betont. Es hatte bereits länger Kritik an Kehls Personalplanungen gegeben, die Trennung zum jetzigen Zeitpunkt kommt dennoch überraschend.

Nach dem Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV (3:2) ist es am Samstagabend zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung in der Dortmunder Innenstadt gekommen. Laut Polizei lieferten sich Anhänger beider Vereine eine Massenschlägerei, die nur durch ein massives Eingreifen der Einsatzkräfte beendet werden konnte.

Insgesamt wurden 152 Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen, wie die Polizei mitteilte. Informationen über mögliche Verletzte lagen zunächst nicht vor. Es sollen Strafanzeigen wegen Landfriedensbruchs gestellt werden, weitere Details werden nach Abschluss der Ermittlungen erwartet.

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