Köln-Neubrück: Sondierungsarbeiten wegen Kampfmittelverdacht gestartet

In Kalk-Neubrück

Kampfmittelverdacht – großflächige Prüfung nötig

Aktualisiert am 19.11.2025 – 09:44 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein entschärfter Blindgänger wird abtransportiert (Symbolbild): In Neubrück wird das Erdreich gerade auf Blindgänger untersucht. (Quelle: Marius Bulling/imago-images-bilder)

Am Mittwoch beginnen Sondierungsarbeiten in Kalk-Neubrück. Es besteht der Verdacht auf Kampfmittel im Boden. Eine fast 100.000 Quadratmeter große Fläche wird mehrere Monate untersucht.

Im Kölner Stadtteil Kalk-Neubrück haben am 19. November Sondierungsarbeiten zur Entdeckung von Kampfmitteln begonnen. Aufgrund von Luftbildauswertungen und Bodenuntersuchungen bestehen Verdachtsmomente für Kampfmittel, wie die Stadt Köln mitteilt.

Die Untersuchungen finden auf einer fast 100.000 Quadratmeter großen Fläche im Bereich Neubrücker Ring, Rather Kirchweg und Hüttenweg statt. Diese Fläche gehörte teilweise zum ehemaligen Flugplatz Köln-Ostheim, der im Zweiten Weltkrieg als militärischer Stützpunkt genutzt wurde.

Bei einem Fund eines zündfähigen Bombenblindgängers müsste der Gefahrenbereich evakuiert werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwei bis drei Monate.

Die Stadt Köln informiert im Falle eines Fundes wie üblich. Angaben zur Wahrscheinlichkeit eines Blindgängerfundes liegen nicht vor. Weitere Schritte sind noch offen.

Aktie.
Die mobile Version verlassen