Evakuierung Montag

Weltkriegsbombe in Lindenthal: 4.100 Menschen betroffen

08.05.2026 – 20:22 UhrLesedauer: 1 Min.

Eine bereits geborgene Weltkriegsbombe auf Holzpaletten (Archivbild): Wegen eines Blindgängerfundes startet am Montag eine Evakuierung für 4.100 Menschen. (Quelle: IMAGO/Kadir Ilboga)

In Köln-Lindenthal haben Bauarbeiter eine Weltkriegsbombe entdeckt. Am Montag starten Evakuierungen, Schulen und Kitas bleiben geschlossen.

Bei Bauarbeiten haben Arbeiter am Freitag, 8. Mai 2026, im Bereich „Am Mönchshof“ in Köln-Lindenthal einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Das hat die Stadt Köln mitgeteilt.

Nach Angaben des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Rheinland handelt es sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder. Der Blindgänger soll am Montag, 11. Mai 2026, entschärft werden.

Für die Entschärfung richten die Behörden einen Evakuierungs- und Sperrbereich mit einem Radius von 500 Metern ein. Davon ist auch das St.-Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind betroffen. Vor Ort sind der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und das Ordnungsamt der Stadt Köln.

Das Ordnungsamt entscheidet über weitere Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Nach Angaben der Stadt müssen rund 4.100 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Wann die Entschärfung am Montag beginnt, steht noch nicht fest.

Alle Schulen und Kitas im Evakuierungsbereich bleiben am Montag geschlossen. Die Stadt Köln bittet Eltern, sich darauf einzustellen. Eine Anlaufstelle richtet die Stadt in der Theodor-Heuss-Realschule an der Euskirchener Straße 50 in Köln-Sülz ein. Sie öffnet ab 9 Uhr. Der Unterricht fällt dort deshalb ebenfalls aus.

Wegen Straßensperren rechnen die Behörden mit Verkehrsbehinderungen. Die Stadt Köln verweist auf aktuelle Informationen auf ihrer Internetseite sowie auf Hinweise von Radio Köln, WDR, den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren Verkehrsunternehmen.

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