Erst wurde darüber spekuliert, dann bestätigte sein Bundestrainer die Entscheidung: Juri Knorr wird die Rhein-Neckar Löwen verlassen. Nun äußert sich der Verein selbst.

Die Rhein-Neckar Löwen haben sich wegen der Berichte über einen angeblichen Abschied von Handball-Nationalspieler Juri Knorr erstmals zu Wort gemeldet, aber keinen genauen Transfer bestätigt. Geschäftsführerin Jennifer Kettemann: „Juri hat uns schon vor ein paar Wochen davon in Kenntnis gesetzt, dass er sich im Sommer 2025 gerne sportlich verändern und von der Ausstiegsklausel in seinem bis 2026 datierten Vertrag bei uns Gebrauch machen möchte“, sagte Geschäftsführerin Jennifer Kettemann.

In der Vorwoche hatte die „Bild“ berichtet, dass Knorr spätestens 2026 zu Aalborg Handbold nach Dänemark gehen wird. Abgesehen vom Abschiedswunsch will der Bundesligist die in den Medien verbreiteten „Informationen“ nicht kommentieren, so „wie wir das in der Vergangenheit bei Gerüchten getan haben. Wir hatten mit Juri stets sehr offene und ehrliche Gespräche, in denen wir uns äußerst respektvoll begegneten, damals bei Vertragsschluss genau wie heute“, so Kettemann.

Bundestrainer bestätigte Abschied

Knorr selbst wurde in der Meldung wie folgt zitiert: „Seitdem ich bei den Löwen bin, reden wir genauso offen und ehrlich miteinander, wie ich mir das wünsche. Das war auch bei diesem Thema so.“ Und weiter: „Was in den Medien geschrieben, gesagt und spekuliert wird, kann ich nicht beeinflussen.“ Was ab Sommer 2025 passiere, „können wir besprechen, wenn es etwas Konkretes zu besprechen gibt“, so Knorr.

2021 war der gebürtige Flensburger Knorr nach Mannheim gegangen, Ende 2022 verlängerte der Spielmacher seinen Vertrag bis 2026.

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