
Sechs-Tore-Spektakel in Bremen
Frankfurt schockt Werder in letzter Minute
Aktualisiert am 16.01.2026 – 22:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Zum Auftakt der Bundesliga-Rückrunde liefern sich Bremen und Frankfurt ein Spektakel. Am Ende entreißen die Hessen der Heimelf doch noch den Sieg.
Wilder Start in die Rückrunde der Bundesliga: Werder Bremen und Eintracht Frankfurt haben sich am Freitagabend nach einem offenen Schlagabtausch die Punkte geteilt. Am Ende hieß es im Weserstadion 3:3 (1:1). Werder drehte die Partie dabei kurz vor Schluss mit einem Doppelschlag. Doch Frankfurt glich in letzter Minute noch aus.
Eintracht-Neuzugang Arnaud Kalimuendo hatte die Heimelf bereits nach 52 Sekunden mit dem Führungstreffer geschockt (1. Minute). Justin Njinmah glich für Bremen aber bereits vor der Pause aus (29.). Im zweiten Abschnitt erzielte DFB-Profi Nnamdi Collins dann zunächst das 2:1 für die Gäste (56.). Werder schlug jedoch durch Jens Stage zurück (78.). Drei Minuten später brachte der gerade erst aus Stuttgart ausgeliehene Jovan Milošević das Stadion mit seinem ersten Bundesliga-Tor zum Beben (80.). Ansgar Knauff traf Bremen in der Nachspielzeit dann aber ins Herz (90.+4).
Sowohl die Bremer als auch die Eintracht gingen nach den jüngsten Negativerlebnissen angespannt in die Partie. Die Trainer reagierten höchst unterschiedlich: Während Steffen seiner Startelf vom 0:3 in Dortmund vertraute, wechselte Toppmöller gleich auf vier Positionen nach dem 2:3 in Stuttgart. Das Spiel brauchte dann keine Anlaufzeit.
Vor dem frühen Gegentor ließ erst Stage seinem Gegenspieler Ritsu Dōan zu viel Platz im Halbraum, dann kam Yukinari Sugawara nicht richtig in den Zweikampf mit Nathaniel Brown und Kalimuendo reagierte schließlich schneller als Amos Pieper. Kalimuendo war Anfang Januar verpflichtet worden, die Eintracht sicherte sich auch eine Kaufoption, die bei rund 27 Millionen Euro liegen soll.
Werder reagierte wütend auf die kalte Dusche und versuchte zunächst, die Gäste über die Flügel zu knacken. Die erste echte Chance resultierte dann aber aus einem Konter mit Steilpass von Stage auf den schnellen Njinmah, der am Tor vorbeischoss (20.). Neun Minuten später machte es der 25-Jährige besser. Der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt verdient.