Kimmichs Bitte abgelehnt

Klopps kleiner Seitenhieb gegen den DFB-Kapitän

01.10.2026 – 19:54 UhrLesedauer: 1 Min.

Knirscht es? Joshua Kimmich (l.) und Jürgen Klopp nach dem verlorenen Spiel gegen Griechenland. (Archivbild) (Quelle: Federico Gambarini/dpa/dpa-bilder)

Der Bundestrainer schickt seinen Kapitän nach den ersten beiden Spielen wie abgesprochen nach Hause. Kimmich fragte mehrfach nach – Klopps Antwort hat eine scherzhafte aber auch deutliche Note.

Jürgen Klopp verzichtet wie vereinbart in den beiden verbleibenden Nations-League-Spielen auf Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich. Der Bayern-Profi hatte den Bundestrainer mehrfach gebeten, bleiben zu dürfen – ohne Erfolg.

Klopp äußerte sich dazu im BR24-Interview vielsagend: „Er hat tatsächlich ein paar Mal nachgefragt. Aber da kann ich Jo sagen, je öfter man fragt, desto weniger wahrscheinlich bekommt man das, was man will.“

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An Kimmichs Leistung lag die Entscheidung nicht. Klopp lobte den Bayern-Profi: „Er hat einen großartigen Eindruck gemacht und ist ein toller Kapitän. Es ist alles gut. Aber wir wollten jetzt diesen Schnitt machen.“ Den Kaderumbruch habe er gemeinsam mit seinem Trainerteam bewusst geplant.

Klopp: „Will diese Jungs auch mal sehen“

Klopp erklärte sein Ziel: „Ich will diese Jungs auch mal sehen, wenn die Platzhirsche nicht da sind.“ Die Nationalmannschaft müsse auf alle Eventualitäten vorbereitet sein – etwa auf Verletzungsausfälle. „Das tun wir gerade.“

Für die verbleibenden Partien gegen Serbien am Donnerstag (20.45 Uhr/ZDF) in der Münchner Arena und am Sonntag in Griechenland steht ein zweiter, verjüngter Kader bereit. Kimmich hatte nach dem 0:1 gegen Griechenland in Augsburg öffentlich erklärt, er wäre „gerne geblieben“. Klopp richtete abschließend eine scherzhafte Botschaft an seinen Kapitän: „Die Familie Kimmich hat jetzt Familienurlaub. Ich hoffe, er macht den auch, um ehrlich zu sein.“

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