„Deutschland kann Weltmeister werden“

Klinsmann erklärt DFB-Team zum WM-Favoriten


16.03.2026 – 17:45 UhrLesedauer: 2 Min.

Jürgen Klinsmann: Der ehemalige Bundestrainer traut seinem Nachfolger Julian Nagelsmann bei der WM im Sommer in den USA den Titelgewinn zu. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegand/imago)

Klinsmann, Häßler und Reuter glauben an die aktuelle Nationalmannschaft – und ziehen dabei Parallelen zu ihrem eigenen Triumph vor 36 Jahren.

Anlässlich der Kinopremiere der Dokumentation über den WM-Triumph von 1990 haben sich drei Weltmeister von damals zur aktuellen deutschen Nationalmannschaft geäußert. Jürgen Klinsmann, Thomas Häßler und Stefan Reuter trauen dem DFB-Team den Titelgewinn bei der WM in den USA zu – und benennen dabei eine Bedingung.

Der frühere Bundestrainer Klinsmann sagte: „Qualitativ kann Deutschland Weltmeister werden in diesem Sommer in den USA. Ich denke, wir haben eine absolut hochqualitative Mannschaft, die mit allen mitreden kann. Es hängt nur von ihnen selbst ab, wie weit sie gehen wollen, wie weit sie leidensfähig sind, wie weit sie zusammenhalten.“

Klinsmann (61) betonte zudem: „Es sind die Spieler, die entscheiden müssen, wie weit sie es bringen wollen, was sie erreichen wollen. Sie müssen sich zusammenraufen und eine gute Stimmung aufbauen. Aber das wird alles so kommen, da bin ich überzeugt.“

Die Weltmeister betonten, dass der Teamgeist unter Trainer Franz Beckenbauer 1990 der Schlüssel zum Erfolg gewesen sei. Häßler (59) zog daraus eine Lehre für das aktuelle Turnier: „Wenn alle zusammenhalten, wenn jeder sein Ego hinten anstellt, kann man vieles erreichen. Das gilt auch für die Nationalmannschaft in diesem Jahr. Wenn da was zusammenwächst, dann bin ich überzeugt, dann können die auch Weltmeister werden.“

Reuter (59) erinnerte daran, dass Beckenbauer 1990 die richtige Mischung zwischen Strenge und Nachsicht gefunden habe. Entscheidend sei „die Kunst zu wissen, wann du Gas geben musst und wann du locker sein kannst“. Beim WM-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko setzt Reuter deshalb auf DFB-Sportdirektor Rudi Völler. Dieser hatte schon 1990 in Italien nicht nur als Stürmer auf dem Platz eine Schlüsselposition in der Nationalmannschaft. „Ich glaube, dass Rudi eine ganz wichtige Rolle hat“, sagte Reuter.

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