Möglicher Antisemitismus in Düsseldorf

Kippa-Träger angegriffen – EK Rathaus ermittelt

25.09.2026 – 15:49 UhrLesedauer: 1 Min.

Ein Mann mit Kippa (Symbolbild): In Düsseldorf ist am Rheinufer ein Mann angegriffen worden. Die Ermittler vermuten einen antisemitischen Hintergrund für die Tat. (Quelle: Imago/Wolfgang Maria Weber)

Ein Mann wurde am Rathausufer in Düsseldorf angegriffen – die Tat war nach Polizeiangaben möglicherweise antisemitisch motiviert. Die Täter sind noch nicht gefasst.

Das Opfer trug laut Polizei Düsseldorf zum Tatzeitpunkt eine Kippa sowie einen Pullover mit dem goldenen Emblem der israelischen Streitkräfte (IDF). Die Erkenntnisse stützt die Polizei auf mehrere Zeugenaussagen und Auswertungen von Videoaufzeichnungen.

Die Polizei Düsseldorf hat die Ermittlungskommission „EK Rathaus“ eingerichtet. Die Täter sind bislang nicht gefasst – die Fahndung läuft. Die Polizei hatte die Männer und eine der beiden Frauen als „nordafrikanischen Phänotyp“ beschrieben. Sie sucht Zeugen, die Angaben zur Tat oder zu den Beteiligten machen können. Einer der Aggressoren habe dunkle, schulterlange, gelockte Haare gehabt und sei mit einem roten Jogginganzug bekleidet gewesen.

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