Komplette Reise gestrichen

Kind löst Riesenärger in Flugzeug aus


Aktualisiert am 10.08.2026 – 16:26 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Flugzeug der Gesellschaft Porter Airlines (Symbolbild): Weil ein Kind sich nicht bändigen ließ, blieben alle Passagiere auf der Strecke. (Quelle: IMAGO/Graham Hughes/imago)

Alle Passagiere sind bereit zum Abflug, doch ein Kind hält den Betrieb auf. Für die übrigen Gäste beginnt ein Geduldsspiel – mit unrühmlichem Ende.

Ein Kind hat mit seinem Verhalten in Kanada den Start eines Passagierflugzeugs verhindert. Wie mehrere kanadische Medien berichteten, wollte sich das Kind partout nicht anschnallen – der komplette Flug musste daraufhin abgebrochen werden.

Die Maschine sollte am vergangenen Donnerstag eigentlich von Victoria in der Provinz British Columbia nach Toronto fliegen, wie der kanadische Rundfunk CBC berichtete. Das Flugzeug habe bereits das Terminal verlassen und sei zur Startbahn gefahren. Doch wie ein Sprecher der Fluggesellschaft Porter Airlines mitteilte, schnallte sich ein kleines Kind trotz mehrfacher Aufforderung nicht an – das Flugzeug konnte nicht starten.

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Der Crew war die Situation laut dem Sprecher zu unsicher, sodass sie entschied, zum Terminal zurückzukehren. Bis das Kind und sein Elternteil von Bord gegangen seien und man ihr Gepäck aus dem Flugzeug geladen habe, sei es zu spät für einen erneuten Start gewesen, teilte die Airline weiter mit. Schließlich hätten alle Passagiere den Flieger verlassen müssen. Am Flughafen in Victoria gilt ein Nachtflugverbot.

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Kind löst Ärger im Flugzeug aus: Airline entschuldigt sich

Zur Anzahl der betroffenen Passagiere äußerte sich die Airline nicht, ebenso zum Alter des Kindes. Ein Augenzeuge sagte CBC, an Bord des Fliegers seien viele Passagiere frustriert gewesen. Das Kind sei nicht frech gewesen, vielmehr habe es offenbar große Angst gehabt. Es habe sich immer wieder unter dem Sitz versteckt. Bis die Passagiere den Flieger verlassen hätten, habe es „ewig gedauert“, so der Zeuge.

„Wir entschuldigen uns für die Auswirkungen auf andere Passagiere, die am folgenden Tag ihren Flug antreten konnten“, teilte die Fluggesellschaft mit.

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