In Ostfriesland
Kind wird in Sandhaufen verschüttet – Einsatzkräfte unter Schock
06.05.2026 – 17:10 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Junge spielt in einem Sandhaufen – dann passiert es. Am Ende ist die Fassungslosigkeit groß.
Ein drei Jahre alter Junge ist am Dienstag in Ostfriesland von Sand verschüttet worden und gestorben. Wie die Feuerwehr in Westoverledingen im Landkreis Leer mitteilte, versuchten die Rettungskräfte noch, den Jungen zu reanimieren. Anschließend sei er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden, wo er verstarb. Die „Rheiderlander Zeitung“ berichtete zuerst.
Zu dem Einsatz wurden die Rettungskräfte demnach am Nachmittag alarmiert, nachdem die Eltern ihren Sohn vermisst hatten. Schließlich entdeckten sie den Dreijährigen bewusstlos in einem Sandhaufen. Mutmaßlich hatte er alleine darin gespielt.
Ein Sprecher der Feuerwehr sagte der „Bild“-Zeitung: „Das war ganz normaler Sand, vielleicht drei Schubkarren voll, gerade genug für kleine Bauarbeiten und wirklich nichts Ungewöhnliches.“ Er sprach von einem „furchtbaren Unglück, mit dem niemand rechnet.“ Einige Kollegen hätten psychologische Betreuung benötigt.
Oberstaatsanwältin Carolin Castagna sagte der Zeitung: „Da das Kind hier verstorben ist, haben wir routinemäßig ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Eine Obduktion wurde angeordnet.“ Erste Ergebnisse würden für Donnerstag erwartet, sagte sie abschließend.
Westoverledingen grenzt im Norden an Leer und hat nur wenige Hundert Einwohner. Die Ems fließt direkt an der Gemeinde entlang.
