Große Anteilnahme

Trauer im Kölner Karneval: KG-Präsident ist tot


23.03.2026 – 09:59 UhrLesedauer: 2 Min.

Karnevalisten bei einer Karnevalssitzung (Symbolfoto): Eine KG trauert nun um ihren Präsidenten. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt/imago)

Im Kölner Karneval wird getrauert: Der Präsident einer Karnevalsgesellschaft ist am Sonntag gestorben. Die KG nimmt Abschied und erfährt große Reaktionen.

Er war der Mann hinter der KG Kölsche Lübüggele: Oliver Cremer, Gründer und Präsident der Karnevalsgesellschaft, ist am Sonntag plötzlich und unerwartet gestorben. Er wurde 59 Jahre alt. Das teilte die KG, in der Heizungsbauer und Installateure zusammenkommen, am Sonntag auf ihrer Facebook-Seite mit.

Cremer hatte die KG Kölsche Lübüggele 2019 mit ins Leben gerufen und stand ihr von der ersten Stunde an als Präsident vor. Auf der Website der KG ist zu lesen, wieso er sich um die Gründung der KG Kölsche Lübüggele so bemüht hatte. Dort wird er zitiert: „Es gab bislang keinen karnevalistischen Verein, der unsere Berufsgruppe vertritt. Wir wollten diesem Zustand ein Ende bereiten.“

Wie die Karnevalsgesellschaft am Sonntag in einem Facebook-Post mitteilte, war Cremer „weit mehr als nur der Präsident“ des Vereins – er sei ein Mensch mit Herz, Leidenschaft und unermüdlichem Engagement gewesen, der den Verein durch seine „positive Ausstrahlung, seinen Einsatz und seine Verlässlichkeit“ geprägt habe.

„Sein Verlust hinterlässt eine Lücke, die nicht zu schließen sein wird“, heißt es in dem Beitrag weiter. Cremer lebte seit seiner Jugend in Köln-Bickendorf, wo auch sein Familienbetrieb ansässig ist. Er hinterlässt seine Ehefrau Daroma und einen Sohn.

Die Anteilnahme in der Kölner Karnevalsszene war groß: Zahlreiche Karnevalsvereine kondolierten noch am Wochenende unter dem Facebook-Post der KG.

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