Unfälle und Bußgelder drohen
Auf der Autobahn: Diese Schilder müssen Sie kennen
Aktualisiert am 12.03.2026 – 13:07 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein leerer Seitenstreifen mag für einige Autofahrer verlockend sein. Doch wer diese beiden Verkehrszeichen nicht kennt, riskiert Unfälle, Punkte in Flensburg und saftige Bußgelder. Was die Schilder wirklich bedeuten, wissen aber nur die wenigsten.
Stau umfahren, Zeit sparen: Ein leerer Standstreifen auf der Autobahn mag verlockend wirken. Doch das Befahren ist in aller Regel verboten. Nur die Zeichen 223.1 und 223.2 zeigen, wann der Seitenstreifen legal befahrbar ist – und viele Autofahrer kennen sie nicht.
Ohne Freigabe ist der Seitenstreifen ausschließlich für Notfälle vorgesehen: Pannenfahrzeuge, Abschleppwagen oder Rettungskräfte. Selbst wenn die nächste Ausfahrt schon sichtbar ist, darf man ihn nicht befahren.
Wer den Seitenstreifen unberechtigt nutzt, überrascht andere Autofahrer. Einfahrende Fahrzeuge sowie stehende Pannen- oder Rettungswagen erhöhen das Unfallrisiko. Unfälle auf dem Standstreifen sind oft besonders gefährlich und die Schuld liegt fast immer bei dem, der den Seitenstreifen befährt.
Wer den Seitenstreifen ohne Freigabe nutzt, muss mit mindestens 75 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Kommt es zu einem Unfall, steigt die Strafe auf 110 Euro.
