„Lasse nicht zu, dass ich entmenschlicht werde“

Kelly Osbourne reagiert auf Kritik zu ihrem Äußeren


03.03.2026 – 15:42 UhrLesedauer: 2 Min.

Kelly Osbourne: Die Sängerin war zu Gast bei den Brit Awards. (Quelle: IMAGO/Fred Duval / SOPA Images)

Kelly Osbourne leidet noch immer unter dem Verlust ihres Vaters, zog sich monatelang aus der Öffentlichkeit zurück. Mittlerweile ist sie wieder da und muss direkt Kritik einstecken.

Im Juli 2025 starb Ozzy Osbourne im Alter von 76 Jahren. Danach nahm sich seine Tochter Kelly Osbourne eine Auszeit. Am Wochenende besuchte sie erstmals wieder eine öffentliche Veranstaltung – nicht ohne Folgen.

Nachdem Osbourne am Samstag zusammen mit ihrer Mutter Sharon Osbourne als Gast bei den Brit Awards auftauchte, wurde eine Debatte über ihr Äußeres entfacht. Die Kommentare auf Social Media überschlugen sich. Während die einen sich sorgten, machten die anderen Vorwürfe. Die 41-Jährige hat daraufhin mit eindringlichen Worten reagiert.

„Es gibt eine besondere Art von Grausamkeit darin, jemandem zu schaden, der offensichtlich gerade durch etwas hindurchgeht“, schrieb sie auf ihrem Instagram-Profil. Sie verurteilte Kommentare über ihr Aussehen würden ein „tiefes Fehlen von Mitgefühl und Charakter“ offenlegen. „Mich zu treten, wenn ich unten bin, meinen Schmerz zu bezweifeln, meine Kämpfe als Klatsch zu verbreiten und mir den Rücken zu kehren, wenn ich Unterstützung und Liebe brauche. Das beweist keine Stärke“, so Osbourne.

Weiterhin erklärte sie, dass sie gerade durch „die schwerste Zeit meines Lebens“ gehe. „Ich sollte mich nicht mal verteidigen müssen. Aber ich werde nicht hier sitzen und zulassen, dass ich auf diese Weise entmenschlicht werde.“ Es ist nicht das erste Mal, dass sich Osbourne gegen Kommentare dieser Art wehrte. Schon im Dezember 2025 machte sie ihrem Ärger Luft und erklärte, dass ihr Vater gerade gestorben sei und sie ihr Bestes gebe.

Bei der Preisverleihung in London am Wochenende nahmen Sharon und Kelly Osbourne einen Award im Namen des verstorbenen Ozzy Osbournes entgegen. Obwohl er nicht mehr da sei, habe er ein „unglaubliches Lebenswerk“ hinterlassen, sagte Sharon Osbourne. Sie war seit 1982 mit dem Musiker verheiratet.

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