Risikokarte zeigt Gefahren

Reisepläne: Diese 77 Länder sollten Sie besser meiden


04.12.2024 – 13:52 UhrLesedauer: 2 Min.

Luft raus: Wer sich auf Reisen nicht in Gefahr bringen will, kann die Risk Map befragen. (Quelle: imago/Steinach)

Das Jahr 2024 neigt sich langsam seinem Ende zu – für viele ein guter Zeitpunkt, um Reisepläne für das kommende Jahr zu schmieden. Welche Gegenden sollte man meiden?

Das alte Jahr geht, das neue kommt. Viele Menschen befassen sich jetzt schon mit der Urlaubsplanung für 2025. Angesichts globaler Krisen und Konflikte fragen sie sich aber auch, wohin sie bedenkenlos reisen können und welche Ziele potenziell gefährlich sind. Die skandinavischen Unternehmen Safeture und Riskline haben hierzu eine hilfreiche Antwort: die Risk Map (zu Deutsch: Risikolandkarte).

Die Risk Map bewertet das Sicherheitsrisiko verschiedener Länder mit fünf farblichen Abstufungen:

In die Bewertungen fließen laut den Unternehmen Faktoren wie politische Stabilität, Sicherheit, Kriminalität, medizinische Versorgung und Umweltrisiken ein.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Sicherheitslage den Angaben nach in 77 Ländern verschlechtert. „Kriege, politische Instabilität und die Folgen des Klimawandels haben weltweit tiefe Spuren hinterlassen“, sagt Marcel Brandt von Safeture. Besonders im Nahen Osten sei dies zu beobachten. Israel, das Westjordanland, Gaza, Libanon und der Iran gehören nun zu den extrem gefährlichen Gebieten und leuchten rot. Vielleicht für viele überraschend: Auch das beliebte Luxusreiseziel Malediven wird aufgrund politischer Instabilität als riskanter eingestuft.

Selbst Europa bleibt nicht verschont: Großbritannien und Frankreich sind von der höchsten Sicherheitsstufe in den niedrigeren, hellgrünen Bereich gerutscht. Gründe dafür seien zunehmende politische Unruhen, Demonstrationen sowie Naturkatastrophen wie Unwetter und Überschwemmungen.

Die Risk Map ist frei zugänglich. Sie kann hier heruntergeladen werden. Hinter ihr stehen spezialisierte Unternehmen mit einem breiteren Angebot: Safeture aus Schweden betreibt eine Plattform für professionelles Risikomanagement auf Reisen. Das dänische Unternehmen Riskline nutzt KI-unterstützte Datenanalysen für aktuelle Risikobewertungen weltweit. Seine Kunden sind unter anderem Unternehmen aus der Reisebranche. Ein ähnliches Angebot bietet das deutsche Unternehmen A3M an, das ebenfalls regelmäßig eine Risk Map herausgibt.

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