Ihre Mutter war der Grund

Karin Thaler verrät: Sie hatte eine schwere Ehekrise


02.04.2026 – 14:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Karin Thaler: Die Schauspielerin gewährt in ihrem Buch private Einblicke. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON)

Seit fast 30 Jahren ist die „Rosenheim-Cops“-Darstellerin verheiratet. Dass ihre Beziehung bis heute Bestand hat, ist nicht selbstverständlich. Sie erinnert sich.

1997 gab Schauspielerin Karin Thaler ihrem Partner, Musiker Miloš Malešević, Jawort. Bis heute sind die beiden ein Paar. Obwohl sie einst durch eine schwere Phase gingen – und ihre Beziehung ernsthaft auf der Kippe stand. Das gibt die 60-Jährige laut „Bunte“-Magazin in ihrem Buch „Stark, weil ich stark sein musste. Die Doppelrolle meines Lebens“ preis.

Es war demnach Karin Thalers Verhältnis zu ihrer Mutter, die die Ehe damals stark belastete. Diese war spielsüchtig und forderte wiederholt Geld von ihrer Tochter. Ihrem Ehemann konnte sich Karin Thaler damals nicht anvertrauen. War Miloš Malešević in München, stellte sie ihr Handy lautlos, damit er von den Geldforderungen nichts mitbekam. Auch ihre Mutter trug dazu bei, dieses System aufrechtzuerhalten. „Verrat dem Miloš nichts“, habe sie ihr eingeschärft. Vor ihm habe die Mutter Respekt gehabt, schreibt die „Rosenheim Cops“-Darstellerin: „Sein Urteil fürchtete sie – und zog mich dadurch einmal mehr hinein in ihr Netz aus Lügen und Geldschiebereien.“

Die Folgen für die Beziehung beschreibt Karin Thaler so: „Bei den Konflikten mit Miloš ging es nur zum Teil darum, dass ich ihm gegenüber nie wirklich offen sein konnte. Vielmehr begann ich in jener Zeit, alles von mir zu stoßen, was mich in irgendeiner Weise einengte.“ Anstatt ihren Mann einzubeziehen, zog sie sich zunehmend zurück und mied gemeinsame Unternehmungen. „Ich wollte alles hinschmeißen, meinen Job aufgeben, sogar auswandern. Ich wollte einfach nur weg sein, unauffindbar für alle“, schreibt sie. Und weiter: „Ich wollte ihn von mir fernhalten. Ich war zu meiner Mutter geworden, und Miloš“ kritischer Geist wurde zur größten Gefahr.“

Doch die Ehepartner schaffen es aus dieser Krise heraus. Laut Karin Thaler habe sie von ihrem Ehemann den nötigen Freiraum bekommen. Er habe in dieser Zeit keinen Druck auf sie ausgeübt. Und schließlich zog sie in Bezug auf ihre Mutter eine klare Grenze. Sie schrieb dieser: „Du musst mich in Ruhe lassen. Ich will nichts mehr von dir hören. Ich will nicht mit dir telefonieren. Ruf mich nicht an. Ich geh nicht ran.“

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