Einzug in die K.-o.-Runde
Trotz Remis: Kap Verde gelingt historischer WM-Erfolg
Aktualisiert am 27.06.2026 – 04:15 UhrLesedauer: 2 Min.
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Die Afrikaner bleiben bei dieser WM ungeschlagen und ziehen überraschend in die nächste Runde ein. Dort könnte die Aufgabe nicht größer sein.
Überragende Stimmung, wenig Fußball und ein ganz großer Jubel: WM-Debütant Kap Verde hat sich durch ein 0:0 gegen Saudi-Arabien für die K.-o.-Runde bei der Fußball-WM qualifiziert. Nach ihrem dritten Unentschieden profitierten die Afrikaner auch von der Niederlage Uruguays im Parallelspiel gegen Spanien. Saudi-Arabien ist ausgeschieden.
Durch Rang zwei in Gruppe H trifft das Team im Sechzehntelfinale in Miami auf den Weltmeister Argentinien rund um Weltstar Lionel Messi.
So lief das Spiel
Zwar stand für beide Teams das Weiterkommen auf dem Spiel – in der Anfangsphase passierte aber erst einmal nichts. Sichtlich zurückhaltend und teils nervös tasteten sich die Mannschaften ab. Auf die ersten Torchancen warteten die Fans lange. Der Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Jeder Angriffsversuch wurde von lautem Jubel begleitet und noch geräuschvoller wurde es, als der Rückstand Uruguays aus dem Parallelspiel durchgegeben wurde. Dadurch rutschten die Afrikaner auf Platz zwei.
Nach der Trinkpause der ersten Halbzeit, die im heruntergekühlten Stadion von Buh-Rufen begleitet wurde, wurde Kap Verde deutlich besser und zielstrebiger. Ein Schuss von Willy Semedo ging am Tor vorbei (42.).
Kurz nach dem Wiederanpfiff hätte Jamiro Monteiro für noch mehr Sicherheit sorgen können. Sein Abschluss schon im Strafraum geriet aber zu schwach und in die Arme von Torwart Mohammed Al-Owais (48.). Der eingewechselte Laros Duarte vergab eine noch viel bessere Gelegenheit nach einem Konter (74.). Auch Wagner Pina (86.) und Nuno da Costa (90.+6) verpassten ein längst verdientes 1:0 (86.).
Dabei war es eigentlich Saudi-Arabien, denen die Zeit davon lief. Ein Tor fehlte zu diesem Zeitpunkt, um auf Platz zwei zu springen. Doch dafür tat das Team bis auf eine Gelegenheit in der Nachspielzeit (90.+2) viel zu wenig.
